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firme Beiträge gegen die extreme Rechte Teil 2

07.02.2013 Aktuelles

Mit dieser Schriftenreihe wollen die Herausgeber_innen Marcus Buschmüller und Martina Ortner Nachwuchswissenschaftler_innen ein Forum geben, ihre Forschungsarbeiten einem breiteren Publikum zur Verfügung zu stellen. Damit interessante Seminar-, Bachelor- und Masterarbeiten nicht in Schubladen verstauben, bieten wir die Möglichkeit, über das Thema in komprimierter Form zu berichten. Auch Dissertationen können hier gerne vorgestellt werden.

 

Der erste Beitrag beschäftigte sich auf Basis einer empirischen Studie mit Homophobie in der deutschen Reggae/Dancehall-Szene. Im nun veröffentlichten Teil geht es um die „Hilfsgemeinschaft auf Gegenseitigkeit“ (HIAG). Organisierte Veteranen der Waffen-SS zwischen 1950 und 1990.  

Um die Nachkriegsgeschichte der SS ranken sich noch immer viele Legenden. In der Tat schlossen sich nach 1945 Angehörige der früheren Waffen-SS-Einheiten in einem einflussreichen Interessenverband zusammen: der Hilfsgemeinschaft auf Gegenseitigkeit (HIAG). Die HIAG war jedoch keine sinistre Geheimorganisation, sondern ein offen auftretender Lobbyverband mit dem Status eines eingetragenen Vereins.

Der Beitrag beruht auf der Dissertation des Verfassers: Karsten Wilke, Die „Hilfsgemeinschaft auf Gegenseitigkeit“ (HIAG) 1950-1990. Organisierte Veteranen der Waffen-SS in der Bundesrepublik, Paderborn u. a. 2011.

Karsten Wilke erhielt 2012 für seine Arbeit den FORENA-Preis „Anerkennung“. Dieser Preis wird von der Forschungsstelle Rechtsextremismus/Neonazismus der Fachhochschule Düsseldorf vergeben.

Dateien:
HIAG.pdf460 K

Links:
» Mehr dazu unter www.forena.de/category/nachwuchspreis/