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Flugblatt: Identitäre Bewegung

27.04.2017 firm Material_firm Aktuelles

 

 

Die „Identitäre Bewegung“ (IB) hat ihren Ursprung in Frankreich und trat im deutschsprachigen Raum zum ersten Mal Im Herbst 2012 in Erscheinung. Sie propagiert das Konzept des Ethnopluralismus, d. h. eine ideologische Richtung der extremen Rechten, nach der Völker ihre Identität nur als ethnisch homogene Gemeinschaften ohne Vermischung mit anderen bewahren könnten. Vor allem agitiert die IB gegen eine angebliche Massenzuwanderung und Islamisierung, den Identitätsverlust des europäischen Kontinents und den demografischen Kollaps Deutschlands.

Lange spielten sich die Aktivitäten bzw. die Selbstinszenierung hauptsächlich im Internet, in sozialen Netzwerken und bei You Tube ab oder man traf sich konspirativ zu einem Stammtisch in verschiedenen Münchner Gaststätten. Mittlerweile ist die „Identitäre Bewegung“ verstärkt auf der Straße aktiv. Ende 2016 hissten Aktivist*innen der Identitären ein Banner von der Frauenkirche, wenige Tage später versuchte eine ca 20-köpfige Gruppe der Identitären eine Podiumsdiskussion auf dem Münchner Tollwoodfestival zu stören. Gleichzeitig tauchen im Stadtgbebiet vor allem in Schwabing und rund um die Universität vermehrt Sticker und Graffitis der Identitären auf.


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