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Flugblatt: Identitäre Bewegung

10.02.2016 firm Material_firm Aktuelles

 

Unter den rechten Akteuren, die sich jeden Montag an der PEGIDA-München Demonstration beteiligen, nimmt die „Identitäre Bewegung“ inzwischen eine wichtige Rolle ein.

Die „Identitäre Bewegung“ (IB) hat ihren Ursprung in Frankreich und trat im deutschsprachigen Raum zum ersten Mal Im Herbst 2012 in Erscheinung. Sie propagiert das Konzept des Ethnopluralismus, d. h. eine ideologische Richtung der extremen Rechten, nach der Völker ihre Identität nur als ethnisch homogene Gemeinschaften ohne Vermischung mit anderen bewahren könnten. Vor allem agitiert die IB gegen eine angebliche Massenzuwanderung und Islamisierung, den Identitätsverlust des europäischen Kontinents und den demografischen Kollaps Deutschlands.

Lange spielten sich die Aktivitäten bzw. die Selbstinszenierung hauptsächlich im Internet, in sozialen Netzwerken und bei You Tube ab oder man traf sich konspirativ zu einem Stammtisch in verschiedenen Münchner Gaststätten. Mittlerweile ist die „Identitäre Bewegung“ verstärkt auf der Straße aktiv. Ende September 2015 stürmten zwei „Identitäre“ mit einem Transparent gegen „Genderwahn“ kurzzeitig die Bühne des „Ander Art Festivals“ des Münchner Kulturreferats am Odeonsplatz.  Immer öfter tritt die „Identitäre Bewegung“ z.B. auch auf den wöchentlichen Demonstrationen von PEGIDA-München auf, stellt einen Redner und läuft sogar mit Transparent, Parolen vorgebend, in der ersten Reihe mit.


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