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Neue Broschüre: Goldene Morgenröte für Europas extreme Rechte?

26.07.2015 Material_firm

Der transnationale Einfluss der griechischen Chrysi Avgi

Am 3. Oktober 2013 demonstrierten etwa zwei Dutzend Neonazis aus dem Spektrum der Kameradschaft München und der "Bürgerinitiative Ausländerstop München" vor dem griechischen Generalkonsulat in München. Sie wollten damit gegen die Verhaftung von Führungskadern der offen neonazistischen und gewalttätigen griechischen Partei "Chrysi Avgi" (Goldene Morgenröte) protestieren. Anwesend waren auch führende Aktivisten des wichtigsten Neonazizusammenschlusses in Bayern, dem "Freien Netz Süd", die gute Kontakte zur "Goldenen Morgenröte" unterhalten.

Chrysi Agvi ist innerhalb weniger Jahre zur drittstärksten Partei in Griechenland aufgestiegen. Die Medienberichte über den Einfluss und das Wirken der neonazistischen Partei sind erschreckend. Ihre Aktivitäten beschränken sich allerdings nicht auf Griechenland selbst. Sie ist international vernetzt und will ihre Präsenz in der griechischen Diaspora ausbauen.

Der Konfliktforscher Maik Fielitz hat sich in seiner Masterarbeit mit dem Programm und der Bewegung der griechischen extrem rechten Partei intensiv beschäftigt. Hervorzuheben sind insbesondere die Untersuchungen des transnationalen Einflusses der Partei, ein bisher leider immer noch zu wenig beachteter Zusammenhang, und der Kontakte zu deutschen Neonazis. Er verknüpft seine Recherchen und Analysen mit Interviews. Dabei geht es ihm nicht nur um das Aufspüren von so genannten

Auslandszellen, sondern viel mehr um die Einschätzung der griechischen Communities und deren Umgang mit dem Versuch der „Chrysi Avgi“ sich im Ausland zu etablieren. Dies führt zu interessanten Einblicken.

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