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Im Dezember 2008 beschloss der Münchner Stadtrat unter dem Motto „Das Netzwerk gegen Rechtsextremismus in München handlungsfähiger machen“ ein Maßnahmenpaket. Es beinhaltet eine zentrale Koordinierungsstelle, die im Direktorium des Oberbürgermeisters angesiedelt wird, die primäre Einbeziehung des Kreisjugendrings bei der Konzeption der Jugendarbeit im NS-Dokumentationszentrum und eben die Einrichtung einer Recherche- und Multiplikatorenstelle, angesiedelt beim freien Träger Feierwerk e. V.

Die Fachinformationsstelle (firm) hat im Januar 2009 ihre Arbeit aufgenommen und trägt ihren Teil dazu bei, das Netzwerk mit Inhalten und Aktivitäten zu füllen. Sie dient als Anlaufstelle, Initiatorin und Informationsdrehscheibe zu Fragen über rechtsextremistische Organisationen und Aktivitäten in der Landeshauptstadt. Dabei greift sie auf bestehende Strukturen zurück und verknüpft nach Möglichkeit bedarfsgerecht verschiedene Netzwerke. 

Die Fachstelle informiert, berät, unterstützt und regt an. Ziel ist, die Sensibilität für die Thematik weiter zu erhöhen und das Handlungsrepertoire zu erweitern, um rechten Aktivitäten Raum zu nehmen.