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Blickwinkel Sendling-Westpark - Mit der Kamera durchs Viertel

01.10.2016 Rückblick Tatz NT

„Du wohnst in Sendling-Westpark? Welche Orte gefallen dir in Deinem Viertel? Gibt es Orte, die du nicht so gut findest? Vielleicht gibt es auch ein paar Orte, die eine Veränderung vertragen könnten?“ Genau diesen Fragen widmete sich der Tatz Nachbarschaftstreff in dem spannenden Fotoprojekt „Blickwinkel Sendling-Westpark“, dessen Ergebnisse in einer gleichnamigen Ausstellung von Sonntag 12.02. bis Donnerstag 02.03.2017 im Tatz zu sehen waren.

Mit der Kamera ausgerüstet zogen Groß und Klein los und entdeckten das facettenreiche Stadtviertel aus individueller Sicht. Egal ob Kinder, Jugendliche, Erwachsene oder Senioren – alle waren herzlich eingeladen, mit auf Erkundungstour zu gehen! „Alle Bewohner*innen von Sendling-Westpark streifen im Alltag durch dieselben Straßen und verbringen ihre Zeit hier im Viertel. Aber dennoch sehen alle die gleiche Umgebung aus einem anderen Blickwinkel, die Perspektiven verändern sich mit dem Alter. Und auch frisch Zugezogene sehen das Stadtviertel anders als langjährige Bewohner*innen.“Genau diese vielfältigen Perspektiven haben Lisa Beimler vom Tatz Nachbarschaftstreff interessiert. Für sie ist es wichtig zu erfahren, wie es sich für die Bewohner*innen in Sendling-Westpark anfühlt, hier zu leben und an welchen Orten Dinge noch verändert werden können.

Mit der Foto-Design-Studentin Amelie Sachs hatte sie sich fachlich kompetente Unterstützung an Bord geholt. Nach einer kleinen technischen Kamera-Einführung sowie Tipps und Tricks, wie das Fotomotiv mittels Bildkomposition und den richtigen Einstellungen perfekt in Szene gesetzt werden kann, ging es los auf Streifzug durchs Viertel. Fotografiert wurden vor allem Orte, die den Bewohner*innen gefallen und die ihren Alltag im Stadtteil auszeichnen. Andere Aufnahmen zeigen auch Plätze, die Missfallen hervorrufen und die Notwendigkeit einer Veränderung deutlich machen. Dabei sind die unterschiedlichen Blickwinkel zwischen den verschiedenen Altersstufen interessant zu beobachten. Von Fotografien aus dem Mikrokosmos der Hinterhöfe des Viertels zu sozialpolitisch diskutierten Themen der Stadtteilöffentlichkeit zeigt sich die Diversität der Perspektiven.

Die Wanderausstellung der beim dem Fotoprojekt entstandenen Werke soll einen weiterführenden Dialog um die Fragen anregen, was unser Viertel ausmacht, was wir verändern wollen und wie wir hier leben möchten. Wenn sie die Ausstellung auch einmal in Ihren Räumen im Stadtteil ausstellen möchten, wenden sie sich bitte an die Treffleitung.