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Sa 28.07.2018

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Einlass: 22:00 Uhr | Beginn: 23:00 Uhr

Eintritt frei

10 JAHRE SOUND OF MUNICH NOW

SOUND OF BAVARIA

Die Musikszene in München brodelt, die Vielfalt ist gewaltig, das Niveau hoch – das Festival „Sound Of Munich Now“, veranstaltet vom Feierwerk und der Süddeutschen Zeitung, bietet die Chance, einen Einblick zu bekommen, was sich musikalisch alles tut in der Stadt.

Nimmt man den Publikumszuspruch und auch das absolut positive Feedback, so fühlen wir uns verpflichtet, unser Festival auch im zehnten Jahr fortzusetzen. Da wir zu unserem Jubiläum am 28. Juli ein Open-Air auf dem Alten Messeplatz vor der Kongresshalle in der Schwanthalerhöhe planen, wollen wir mit einem Best-of-Programm aus allen Jahren einen Überblick geben, auf welch hohen Niveau sich die Münchner (Pop)Musikszene präsentiert.  

Das Festival versteht sich als Showcase bzw. Präsentationsveranstaltung für die Münchner (Pop)Musikszene. „Sound Of Munich Now“ bedeutet: 20 Bands in fünf Stunden, im Viertelstunden-Takt werden Bühne und Genre gewechselt.  

Das Festival ist „eine gute Plattform für den Austausch der Münchner Szene“ - so lautete das Presseurteil nach unserer Auftaktveranstaltung im Herbst 2009. Und das gilt auch heute noch. Das „Sound Of Munich Now“ zeigt, welche Talente in dieser Stadt stecken, wie sehr die Menschen daran interessiert sind, einen eigenen Sound kennenzulernen, zu verbreiten und zu erhalten.  

Unterstützt vom: Kulturreferat der LH München; Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Energie und Technologie; LH München Kompetenzteam Kultur- und Kreativwirtschaft; Jugendkulturwerk; MVG

Einlass ab 18 Jahren

Mit freundlicher Unterstützung von

Präsentiert von

ANGIZ

Stil: Indie, HipHop | Heimat: Erlangen

ANGIZ

Die Jungs von ANGIZ sorgen mit ihrem abwechslungsreichen Indie-Pop-Sprechgesang für eine schweißtreibende, ekstatische Liveshow, die niemanden still stehen lassen und wohl so manchem Besucher noch lange im Gedächtnis bleiben. Bei ihren Shows ist alles möglich: Andächtig lauschen oder vollkommen abspacken! (Quelle: Band)


ALLAEND NORTH

Stil: Indie | Heimat: Traunstein

ALLAEND NORTH

Es gab da ja mal die Theorie, dass ein Meteorit im Chiemgau eingeschlagen hat, wo heute der Tüttensee rumflakt. Kann sein. Muss aber nicht. Jedenfalls gibt es eher wenig Triphop/Shoegaze Combos aus der Gegend um Traunstein rum. So begab es sich, dass sich einige Leute zusammentaten, um etwas zu bewegen. Fricko als Sänger und Gitarrist bei "Fendt", Johannes spielt Bass bei - ja eigentlich überall und kennt sich im Gegensatz zu Firni besser mit Noten aus. Firni tut Beats. Machen. Alle zusammen in einem Proberaum in Traunstein gesperrt, mit etwas Zwiebeln und Bier, ca. 2 Jahre köcheln lassen, ergibt nun diese leckere Mischung: Triphop Shoegaze Indietronica. Könnte man auch ein Wort zusammenschreiben, aber das soll doch jemand von der Presse machen. Unglaubliches entstand, wurde wieder eingerissen, wurde neu aufgebaut und umgebaut, zerknüllt und weggeschmissen. Es soll eine wohlbemessene Mischung aus Electronica und Indie sein. Ist es auch, auch wenn irgendwie ein Triphop Ding dabei rauskam. Flächen und Gitarren mit tricky Beats und Effekten. Tanzbar, aber nicht so wie es der User eigentlich aus der oberbayerischen Region kennt oder eigentlich vor lauter Newschoolblasmusik untypisch ist. Es legt sich ein leichter lila Schleier um die Einschlagsgegend des Tüttensees und bildet ein Konstrukt das groovt. Oder eben nur satt daliegt und sie wohlig ausbreitet. Unglaubliche Stimmen. Mimu & the unused word. Dass man als Musiker so ein Glück haben kann und mit solchen professionellen Sängerinnen zusammen etwas Neues erschaffen darf, ist schon Welten wert. Mehr als eine Bassdrum, die erst nach 2 Minunten Aufbau einsetzt. Mehr als jede noch so perfekte Drone. Mimu mit einer zarten hauchenden Stimme, welche aus reinstem Vulkangranulat besteht und sich mit hauchfeinen Nuancen um die Snares und Bassdrums legt, als gieße man Honig über Onyx. The Unused Word als könnte man den Nebel zwischen den Tälern wie Zuckerwatte zwischen den Fingern zerpflücken und wie Crush-ice nie ganz formen. Puh. (Quelle: Bands)


CONTAINERHEAD

Stil: Indie-Folk | Heimat: Regensburg

CONTAINERHEAD

Monolithisch, monumental, massiv... Um die Musik dieser besonderen Regensburger Gruppe zu beschreiben, könnte man sich durchaus in Reinhold Messner'schem Jargon verlieren. Tun wir aber nicht. Lieber in dem eingängigen und dabei immer hochkomplexen CONTAINERHEAD-Kosmos und dabei zuhören wie sieben Menschen Melodien, Lärm, Loops aufschichten, vermindern, sich zurücknehmen oder einen gemeinsamen akustischen Mahlstrom von besonderer Wucht zu inszenieren, der intensiver nicht sein könnte. Die Überlänge einiger Stücke oder die Abwesenheit von Gesang kann keinesfalls und zu keiner Zeit beanstandet werden, hier findet sich alles am rechten Fleck, kein Takt zuviel, keine Wiederholung zu lange, kein Spannungsbogen zu überreizt, nichts wirkt gekünstelt, jedes noch so filigrane Tüpfelchen, es passt. Dabei klingen alle klug arrangierten Kompositionen organisch, viel mehr – sofern man das überhaupt so sagen kann – spontan und immer unerwartet. Wer Verkopftheit fürchtet wie bei manchen Vertretern des Genres mit Tendenzen zum Progressivem wie z. B. "Tortoise": Dies ist eine Band, die Musik von Herzen macht und eben keine "Mathehausi" und diese ist gleichzeitig ausgeklügelt und eben unbehauen. Die Besetzung des Bandkollektivs liest sich für den langjährigen Kenner der Regensburger Szene wie ein "who is who" vergangener musikalischer Großtaten und Bands, die genannt werden müssen, um Regensburg musikalisch zu verorten: "Jenny Lund", "Beige GT", "Sir Simon Battle", "Mason Dixon Line", "Trashing Days", "Godspeed Bugkiller", "The Happy End"... Lang ist die Liste der verschlissenen und noch aktiven Bands der jetzigen Mitglieder und trotzdem beschreibt auch diese Auflistung die Musik von CONTAINERHEAD nicht annähernd. Es ist laut Info eines früheren Labels "ein Kollektiv von Leuten, deren musikalische Bandbreite und Liebe zu den Tönen mit nur einer Band eben nicht zu befriedigen ist." Damit ist die Essenz der aktuell siebenköpfigen Band recht gut umschrieben: Aber es ist auch Postrock, es ist Instrumental-Musik, es ist Noise-Rock, es ist Shoegaze und es ist Indie im klassischen Sinne. Dies ist aber alles so gespielt, dass es auch einem Nicht-Freund gesangloser Musik gefallen kann. Und deshalb müssen Vergleiche mit "Mogwai", "Tortoise", "Godspeed You Black Emporer" oder "Explosions In The Sky" hinken, da CONTAINERHEAD eben einfach klingen wie sie klingen, nicht zuletzt dank markantem Einsatz eines Vibraphons und zahlreicher meist selbstgebauter Effekt-Geräte, die die massiven Loops und Schichten v. a. live um einige besondere Klangfarben erweitern. Kurz gesagt, es ist Musik, die sich nicht drum schert, was sie sein könnte. Sie ist anscheinend so passiert, wie sie auf bereits mehreren Tonträger abgebildet ist und sie ist erfreulicherweise genauso reproduzierbar. Ein wirklich großes Glück für die Beteiligten und vor allem für den Zuhörer. Die Band ist – und das ist Gott sei Dank mittlerweile über die Stadtgrenzen hinaus bekannt – etwas Besonderes. Genauso wie deren Alben! Unbedingt anhören! (Quelle: Künstler)


ENDLICH BLÜTE

Stil: Indie | Heimat: Augsburg

ENDLICH BLÜTE

ENDLICH BLÜTE stellen schon mit ihrem Opener fest, dass sie keine Macht haben, dass sie bestimmt werden von Schwerkraft, Emotionen, der Außenwelt. Formulierungen im Passiv sind fester Bestandteil der Texte, die sich in lakonisch noisigem Gitarren-Pop, viel Hall und schönen Jangle-Gitarren entfalten. Auf den ersten Blick passt die treibende Musik so gar nicht zu den Texten, auf den zweiten umso mehr: Der lockere Umgang mit Kummer und Scheitern wirkt beruhigend, kann neue und alte Wunden heilen. ENDLICH BLÜTE bleiben unverklemmt und unkitschig, das Glück wird in kleinen Dingen gesucht. Vielleicht bleiben sie deshalb so gut im Ohr und man trägt sie wie ein kleines Stückchen Trost tagelang mit sich herum. Zum gelegentlichen Knabbern. Im Herbst 2015 erschien die erste 7"-Single „Neue Wunden“ beim heimischen Independent-Label Kleine Untergrund Schallplatten, war innerhalb weniger Wochen ausverkauft und diverse Fanzines wie Coast Is Clear, Emma House oder Without My Echo rezensierten bereits. Der Bayerische Rundfunk listete die Single gar unter den Top-50 Indie-Erscheinungen im Jahr 2015. Im Oktober 2016 wird eine 10"-EP bei Kleine Untergrund Schallplatten veröffentlicht. Zum Release tourt die Band durch verschiedene Städte und Clubs in Deutschland, Österreich und der Schweiz. (Quelle: Künstler)


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