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Fr 01.06.2018

Kranhalle

Einlass: 19:30 Uhr | Beginn: 20:00 Uhr

VVK: 14,00 Euro zzgl. Gebühren

Abgesagt

Das Konzert muss leider krankheitsbedingt abgesagt werden. Tickets können an den jeweiligen VVK-Stellen zurückgegeben werden.

Präsentiert von

PG.LOST

Stil: Experimental, Instrumental | Heimat: Norrköping, Schweden

PG.LOST

Im Mainstream sind PG.LOST weitestgehend unbekannt, aber gerade in Asien haben sie sich schon eine mittelgroße Fanbase erspielt. Kurz vor Release von „Versus" gehen die Schweden 2016 auf dreiwöchige Headliner-Tour, die 800er-Clubs sind meist ausverkauft. Eine größere Europa-Tour im Vorprogramm von "Alcest" und "Mono" folgt sowie einige wenige Gigs in Deutschland, dazu gehört der letzte am 28. Mai 2017 im Kölner Jungle Club. PG.LOST sind in der Postrock-Szene bekannt für ihre vielseitige kreative Musik zwischen langsamen, einfühlsamen Passagen, Synthie-Melodien und giftigen Rock-Riffs bis hin zu schleppenden, harten Klängen. Der Vierer aus Norrköping, gegründet 2004, besteht auf dem Papier zwar aus der klassischen Rock-Besetzung mit Gitarre, Gitarre, Bass und Schlagzeug, aber Matthias Bhatt (g), Gustav Almberg (g/k), Kristian Karlsson (b, k)und Martin Hjertstedt (dr) setzen auch verstärkt auf Synthesizer, um die Riffs und Melodien mit einer dichten Atmosphäre zu umgeben. Das Ergebnis bietet eine Blaupause des modernen Postrocks: Dynamik spielt eine zentrale Rolle, die meisten Kompositionen pendeln zwischen wiegender bis brachialer Rhythmik und weiten Melodiebögen. Und natürlich spielen sich die Instrumentalisten gegenseitig die Noten zu, nichts Ungewöhnliches in diesem Nischen-Genre der Rockmusik. Mit ihrem vierten und neuen Album „Versus“ sind einige leichte Änderungen eingetreten: Bassist Kristian Karlsson, der als Keyboarder auch bei der ebenfalls schwedischen Postmetal-Band "Cult of Luna" spielt, nahm durch die letzte lange Tour mit seinen Landsmännern viele Inspirationen für Synthie-Passagen mit, was der Qualität der neuen Songs aber keinen Abbruch tut. Während einige musikalische Elemente den meisten Fans bekannt vorkommen dürften, gibt es auch einige entscheidende Unterschiede zu den drei Vorgängeralben. Die effektsaturierten Vocals, ein Markenzeichen der früheren Alben, sind auf „Versus“ verschwunden. Nicht die einzige Neuerung: Auch wenn die Band diesmal bewusst geographisch getrennt voneinander komponiert, sind die Ideen präsent wie im gemeinsamen Proberaum und kursieren zunächst online zwischen den Mitgliedern. Danach geht es direkt ins Studio zum Aufnehmen. Dort entsteht der Titel „Versus", denn er beschreibt den Songwriting-Prozess ziemlich treffend: Zwei Ideen, die nie dafür gedacht waren, in einem Stück aufzutauchen, entpuppen sich letztendlich doch als zusammenpassender Glücksgriff: „Es ist möglich, dass zwei Dinge, die auf den ersten Blick grundverschieden erscheinen, am Ende die perfekte Verbindung ergeben", erklärt Gustav Almberg dazu. Doch PG.LOST denken auch über musikalische Grenzen hinaus: „Vor allem ist der Albumtitel aber auch eine Reflexion der heutigen Gesellschaft, die mehr und mehr polarisiert wird. Die Grenzen dessen, was gesagt und getan werden darf, bewegen sich konstant auf eine Entmenschlichung hinzu, und die ganzen Idioten kriechen aus ihren Höhlen hinaus bis auf die Spitze des Berges." (Quelle: Wizard Promotions)


ASWEKEEPSEARCHING

Stil: Postrock | Heimat: Ahmedabad, Indien

ASWEKEEPSEARCHING

ASWEKEEPSEARCHING, eine Postrock-Band aus Indien verdreht den Menschen überall auf der Welt seit einiger Zeit die Köpfe und spitzt ihre Ohren. Das Jahr 2015, in dem sie ihre erste Platte mit dem Titel "Khwaab" veröffentlichten, war der Beginn eines Wandels der indischen Independent-Musik. Ihre Musik ist eine Malerei, kathartisch und unvoreingenommen, anschaulich bunt und unendlich freundlich. Vom ersten Takt der Musik bis zum Fallen des Vorhangs ist es offensichtlich, dass die vier Mitglieder, getrieben von Idealismus und dem Drang, etwas Schönes zu bauen, Berge versetzen wollen. (Quelle: Bandinfo / Übersetzung: Feierwerk)


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