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Do 09.08.2018

Farbenladen

Beginn: 19:00 Uhr | Ende: 22:00 Uhr

Eintritt frei

KANIKULY / 30° IM SCHATTEN

Kanikuly? Was ist denn das? Eine Spinne? Ein einäugiges Monster? Eine ganz besondere Frucht? Oder ist es das Gefühl in einen schimmernden türkisen Pool einzutauchen oder im Schatten eines Wäldchens der Hitze zu entgehen? Während der Hundstage, der heißesten Zeit des Jahres haben sich 8 Künstler zusammengefunden, um aus 8 unterschiedlichen Sichtweisen, in 8 verschiedenen Stilen - von realistisch bis surrealistisch - ihre Version von Kanikuly zu präsentieren.

HAZEL ANG

Stil: Malerei | Heimat: München

HAZEL ANG

HAZEL ANG ist Concept Artist und zeitgenössische Kunstmalerin. Aufgewachsen in Manila und Toronto, lebte sie in Stuttgart, Boston und nun in München. Sie hat einen Abschluss in Kunst und Musik von der McMaster University in Ontario, Kanada. Nach Beendigung ihres Graphikdesign-Studiums zog sie nach Deutschland, um Ihre Karriere als Graphikdesignerin zu verfolgen. 2012 war der Verlust ihrer Großeltern, zwei ihrer liebsten Menschen, für Hazel ein Wendepunkt. Mit dem Gefühl, zurück zu ihren Wurzeln zu finden, griff Sie zum Pinsel um zu malen. Ihre Arbeiten entstehen typischerweise auf Holzpaneel oder Leinwänden. Mit starker Strichführung, dunklen kräftigen Farben und geprägt von flüchtigen Momenten aus Licht erzählt sie Geschichten ihres Alter Egos. Die Künstlerin ist inspiriert von wiederkehrenden Träumen, ihrer Kindheit, Folklore und ihrer Verbundenheit zur Natur. (Quelle: Künstlerin)


ANETTE KOCH

Stil: Malerei | Heimat: München

ANETTE KOCH

„Ceci n'est pas une pipe“, Margritte. Es ist nichts nicht wert, gemalt zu werden, denn das Bild ist nicht dieses Etwas, sondern Malerei. „Ich seh etwas, was Du nicht siehst“. Genau hinzusehen kann die eigene Weltsicht verändern. Zwischen diesen beiden Polen schwingt die ganz traditionelle Ölmalerei von ANETTE KOCH. Nach der freien Kunstschule Nürtingen und der Münchner Akademie hat sie ihre Forschungen an den Vorbildern Tizian über Turner, Magritte und Lassnig bis Richter fortgeführt. In Einzel - und Gruppenausstellungen ist die Arbeit von ANETTE KOCH seit 1995 vor allem im süddeutschen Raum vertreten. (Quelle: Künstlerin)


MARIO KLINGEMANN

Stil: New Media Art | Heimat: München

MARIO KLINGEMANN

MARIO KLINGMANN arbeitet künstlerisch mit Algorithmen und Daten. Mittels maschinellem Lernen und künstlicher Intelligenz erforscht er wie Kreativität, Kultur und ihre Wahrnehmung funktionieren. Ein wichtiger Teil seiner Untersuchungen ist seine Arbeit mit digitalen Kulturarchiven wie der British Library, dem Internet Archive oder der Sammlung der Google Arts & Culture, wo er derzeit als Artist in Residence arbeitet. Er ist regelmäßiger Referent auf internationalen Kunst-, Design- und Medienkonferenzen, Gewinner des Kreativpreises 2015 der British Library und seine Arbeiten wurden beim Ars Electronica Festival, der Photographers' Gallery, London, dem Centre Pompidou, Paris, der Met und dem MoMA, New York gezeigt. (Quelle: Künstler)


ALEXANDRA LUKASCHEWITZ

Stil: Bildhauerei, Malerei | Heimat: München

ALEXANDRA LUKASCHEWITZ

Die Münchner Künstlerin ALEXANDRA LUKASCHEWITZ ist spezialisiert auf außergewöhnliche Figuren und Bilder aus Papier, Stoffen und anderen Materialien. Aufgewachsen in den bayerischen Alpen, liebt sie die Natur mit all ihrer Flora & Fauna. Gleichzeitig hat sie eine besonderen Leidenschaft für Pin-Ups, Monster und Kurioses. Die Themen und Charaktere ihrer Arbeiten entstehen so im Schnittpunkt dieser zwei sehr unterschiedlichen Welten. In Antiquariaten, altmodischen Museen und auf Flohmärkten findet sie Inspiriation und Materialien für ihre Kunst. Alexandra betreibt und kuratiert das Dog & Pony, eine persönliche Wunderkammer und Pop-Up-Gallerie in München-Neuhausen. (Quelle: Künstlerin)


BRIGITTE YOSHIKO PRUCHNOW

Stil: Malerei | Heimat: München

BRIGITTE YOSHIKO PRUCHNOW

BRIGITTE YOSHIKO PRUCHNOW ist eine deutsch-japanische Künstlerin, die ihre Vorbilder sowohl im westlichen modernen Realismus als auch in der traditionellen asiatischen Tuschemalerei findet. Der erste fotorealistische Eindruck von Licht auf unterschiedlichen Oberflächen löst sich bei näherer Betrachtung in rein malerische Strukturen auf. Ihre Kompositionen mit ungewöhnlichen Perspektiven und Anschnitten verraten sowohl ihren Hintergrund als Filmemacherin als auch ihre Anleihen an japanischen Holzschnitten. Sie hat in München Japanologie, Philosophie und Kunstgeschichte sowie Regie an der Hochschule für Fernsehen und Film studiert. Ihre Bilder wurden europaweit, aber auch in den USA und Japan in Galerien und auf Kunstmessen ausgestellt. (Quelle: Künstlerin)


MARIA STELMAKH

Stil: Design | Heimat: München

MARIA STELMAKH

Die Künstlerin und Designerin MARIA STELMAKH wurde in Weissrussland geboren und ist in einer Musikerfamilie groß geworden. Als einzige, die nicht den musischen Weg eingeschlagen hat, studierte sie in München an der Akademie für Mode und Design und arbeitet mittlerweile als Designerin für Accessoires. (Quelle: Künstlerin)


BORIS STORZ

Stil: Fotographie | Heimat: München

BORIS STORZ

Die Arbeiten des Fotokünstlers BORIS STORZ sind auch vom Auge des Architekten und Designers geprägt. So lässt er darin bewusst alles Überflüssige beiseite und erzielt einen hohen Grad an Leichtigkeit und Transparenz. Manches erfasst der Betrachter dadurch nicht auf den ersten Blick, aber die Motive versetzen ihn in eine besondere Stimmung, in der immer die Essenz der Thematik mitschwingt. (Quelle: Künstler)


MICHAELA WÜHR

Stil: Malerei | Heimat: München

MICHAELA WÜHR

„Ich möchte mit meinen Bildern jedem Betrachter eine eigene Geschichte erzählen. Malerei ist für mich neben meiner Arbeit am Computer ein wichtiges persönliches Ausdrucksmittel. Auf konzeptioneller Basis, teilweise in Serien erstellt und überwiegend gegenständlich, sind meine Ölbilder und Tuschezeichnungen Bestandteil visueller Kommunikation – sie stehen auf subjektiver Ebene im Dialog mit dem Betrachter. Die Malerei schärft den Blick auf die Umgebung, sowohl den Blick des Malers selbst, als auch letztendlich dessen, der das entstandene Kunstwerk betrachtet. In meinen Bildern werden individuelle Augenblicke und vertraute Objekte eingefroren, die in der alltäglichen Wahrnehmung oft zu flüchtig sind, um ihrer vollen Bedeutung und Schönheit gerecht zu werden. Ausschnitthafte und teilweise ungewöhnliche Blickwinkel auf Szenerien oder die komplette Herauslösung von Objekten aus ihrem räumlichen und zeitlichen Kontext lösen Assoziationen oder Erinnerungen aus - an Orte, Personen und Gefühle. Die in Öl und Acryl gemalten Motive variieren in der Tiefe des Detaillierungsgrades zwischen präzisen, statischen Stilleben und bewegter, flüchtiger Unschärfe. Die fotorealistische Anmutung verändert sich dabei mit dem Abstand des Betrachters zum Bild und entwickelt sich zu einer erst aus der Nähe wahrnehmbaren Abstraktion im Strich. (Quelle: Künstlerin)


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