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Sa 15.02.2020

Farbenladen

Beginn: 16:00 Uhr | Ende: 22:00 Uhr

Eintritt frei

BLOOM.

Dinge, die geboren werden.

Im klassischen Sanskrit bezeichnet lediglich ein Suffix – “ja” – das Geborenworden-Sein, ebenso wie das Entstanden-Sein aus der aktiven Produktion und dem animierten Entspringen. Das Sein als passives Konstrukt aus einer Aktivität heraus. Ist also die Geburt nur eine einfache Rekomposition vorhandener Konstituenten, ein Kompositum? In einer audiovisuellen Installation befassen sich JEAN POIX und VERENA LEDERER mit der alten Frage der Gestaltwerdung. Die Blütenknospe als Abstraktion von Geburt und Wiedergeburt. Das Entstehen, eine Einheit bildend mit dem schmerzhaften Aufbrechen der schützenden Hülle. Die fragile Blüte als Zustand unseres Seins. Die Weitergabe des Samens vor dem Verfall. Die Ausstellung zeigt unser Leben als komplexes Gesamtkonstrukt, dessen Anmutung nicht zuletzt in der Vergänglichkeit und Einmaligkeit des Moments begründet ist. In der Unaussprechlichkeit des Sein-Werdens entziehen sich die Zusammenhänge unserem Verständnis. Das Werden zeigt sich dem Betrachter nur durch konkrete Erfahrung des Vorgangs auf komprimiertem Raum.

Vernissage: Samstag, 8. Februar ab 16 Uhr

Weitere Öffnungszeiten: 09.02., 15.02. und 16.02. ab 16 Uhr

Neben der Ausstellung gibt es an den beiden Samstagen Live-Musik. Außerdem wird die Ausstellung mit einer Audio-Installation untermalt.

Präsentiert von

VERENA LEDERER

Stil: Malerei | Heimat: München

VERENA LEDERER

VERENA LEDERER ist seit Jahren mit verschiedenen Projekten in der Münchner Musikszene unterwegs. Die schlaflosen Nächte nach den Auftritten wurden nach und nach zu stundenlangen Mal-Sessions, die Stille eine Chance für neue Ausdrucksmöglichkeiten. Zusammen mit Jean Poix arbeitet sie seit einem Jahr an verschiedenen darstellerischen Konzepten, die mit BLOOM erste Gestalt annehmen. (Quelle: Künstlerinfo)


JEAN POIX

Stil: Malerei, Fotographie | Heimat: München

JEAN POIX

JEAN POIX ist ein Maler, Fotograf und Objektkünstler aus München. Seine Arbeiten, die in ihrer Gestalt an den abstrakten Expressionismus erinnern, zeigen den Versuch, durch die Anwendung objekt- bzw. themenspezifischer, intuitiver Techniken, abstrakte Darstellungen der Abbildungs-Subjekte zu erzeugen. Oft werden dazu mehrere Bilder miteinander kombiniert, fließen ineinander und überdecken sich gegenseitig. Damit erhält jede Arbeit auch eine zeitliche Dimension. Das Werk JEAN POIX’ ist häufig durchsetzt von Satzfragmenten und Zeichen, die manchmal mythologische Anmutung haben können, meist auf den Betrachter aber auch nur kryptisch order zufällig gewählt erscheinen. (Quelle: Künstlerinfo)


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