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Do 30.11.2017

Hansa 39, Farbenladen

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Einlass: 20:00 Uhr | Beginn: 20:30 Uhr

VVK: 15,00 Euro zzgl. Gebühren | AK: 18,00 Euro

TRIKONT WIRD FÜNFZIG

LADIES & GENTLEMEN 

TRIKONT DAS WAHRSCHEINLICH ÄLTESTE INDEPENDENT-LABEL WORLDWIDE WIRD FÜNFZIG

Und das wollen wir feiern. Am 30. November in München in der Hansa 39 (Einlass: 20:00 Uhr) und im Feierwerk Farbenladen (Einlass 18:00 Uhr). Im Farbenladen wird Franz Dobler aus „Die Trikont-Story. Musik, Krawall und andere schöne Künste“ lesen, eine kleine Ausstellung wird zu sehen sein und COCONAMI und ERIC PFEIL werden spielen. In der Hansa 39 sind dann dabei: ATTWENGER, EXPRESS BRASS BAND, MRS.ZWIRBL, ZITRONEN PÜPPIES. 

Vierhundertzweiundneunzig (492) CDs, Platten und in früheren Zeiten auch noch Kassetten haben wir bis heute veröffentlicht. Und das ging so: 

Ende der 60iger Jahre wurde TRIKONT als Buch-Verlag gegründet, in einer Zeit, in der der Wunsch nach einem anderen Leben, nach freier Öffentlichkeit und Veränderung bei vielen immer drängender wurde. Bald allerdings war in diesen Zeiten des Umbruchs klar, dass, wollte man die Menschen wirklich erreichen und mitreißen, Musik unverzichtbar ist. Und auch heute noch sind wir überzeugt, dass keine Kunst ausdrucksstärker, erfolgreicher und potentiell demokratischer ist als Populärmusik – in keiner anderen Kunst konnten und können sich Leute intensiver und direkter ausdrücken. Deshalb machen wir immer noch Musik und deshalb haben seit unseren Anfängen diese vierhundertzweiundneunzig Tonträger das Trikont-Haus in München-Obergiesing verlassen. Musik von Künstlern, die erfolgreich auf ihre Eigenart bestehen, sich ihren Eigensinn bewahren, was zu sagen und zu singen haben und in vielen unterschiedlichen Genres zuhause sind. Und nicht zu vergessen unsere vielen, vielen Sampler die ganz unterschiedlich klingende Geschichten aus der heimischen und weltweiten Populärmusik erzählen, und ihr etwas von ihrer Leidenschaft und Würde zurückgeben und uns mehr zeigen als eine grell bemalte Oberfläche. „Klingt gut“, ist uns immer schon zu wenig Begründung für unser Interesse an Musik. Wir suchen den Klang hinter den Tönen, die Geschichte hinter der Fassade und die Energie und Entschlossenheit hinter jeder unserer Veröffentlichungen. Wir behaupten, dass viele Menschen ganz unterschiedliche Musiken hören würden, wenn sie ihnen denn bekannt wären. Und den Diktatoren des statistischen Durchschnitts schreiben wir in ihre Bücher, dass Mehrheiten immer aus vielen Minderheiten bestehen. 

Wir machen weiter. 

Eva Mair-Holmes und Achim Bergmann 




COCONAMI

Stil: Indie, Folk, Experimental | Heimat: München

COCONAMI

Wunderlich und fremdvertraut klingen COCONAMI`s Lieder. Nami singt und spielt Ukulele, Blockflöte und Kalimba. Sie komponiert und textet diese zauberhaften, federleichten japanischen Lieder. Miyaji arrangiert Altbekanntes neu und sein Ukulelespiel lässt diese scheinbar bestens bekannten Songs in überraschendem Licht glänzen. Und so fischen die beiden aus dem großen Teich der Populärmusiken Klassiker in Englisch, Bayerisch, Deutsch und Italienisch um sie dann auf wundersame Weise in das feine COCONAMI-Gewand zu weben. Ein paar Informationen für Neueinsteiger in die COCONAMI-Welten gibt es natürlich auch noch: Miyaji und Nami gründeten COCONAMI 2006 und die beiden sind zwei schon lange in München lebende Japaner. Und nein: COCONAMI sind kein Paar. Ganz bescheiden sei noch erwähnt, dass die New York Times vor Jahren schrieb: „The Ukulele is back“ was COCONAMI auch auf ihrer neuen CD aufs Trefflichste bestätigen. Natürlich ist nicht nur die Ukulele wieder da, sie wird begleitet von der Blockflöte, dem Kazoo, von der Bluesharp und der Nasenflöte. Und über all dem schwebt Nami´s zauberhafte Stimme und manchmal fliegen wir mit ihr dahin, wo es einfach nur leicht und schön ist und das Glück perfekt. (Quelle: Trikont)


ERIC PFEIL & DAS 13 WOHNZIMMER ORCHESTER

Stil: Singer/Songwriter, Indie | Heimat: München

ERIC PFEIL & DAS 13 WOHNZIMMER ORCHESTER

Seine dritte Platte mochte Deutschlands seltsamster Songwriter nicht in einem Studio aufnehmen. Dem Sänger war nach mehr Spontaneität. Nach Fehlern, Verspielern und first takes. Vor allem aber nach ungehörten Atmosphären und Räumen. Und der Anspannung einer Darbietung vor Publikum. Die Lösung: 13 Wohnzimmer mussten her. Die 13-Wohnzimmer-Tour, auf der jeden Abend brandneue Songs mitgeschnitten wurden, führte den Sänger ERIC PFEIL von Januar bis März durch Wohnungen und Häuser von Köln und Aachen über Berlin, München und Hamburg bis Oberammergau und Dresden. Und tief hinein in deutsche Wohnwirklichkeiten, auf die ERIC PFEIL seine bald zerschmetternd traurigen, bald pointierten Stücke treffen ließ. Er kann seine Zuhörer zu Tränen rühren, ihnen einen veritablen Kloß im Hals bescheren aber sie auch zu hysterischen Lachanfällen hinreißen – oft in ein und demselben Song. Auf dem neuen Album „13 Wohnzimmer" setzt es 13 neue Songs – musikalisch irgendwo zwischen Jonathan Richman, den "Silver Jews", Robert Forster und dem Dylan der „Basement Tapes“, textlich ständig jenseits des hierzulande bislang Gehörten. Wie immer bei Pfeil geht es in diesen himmelhochjauchzend-zutodebetrübten Stücken um Tod, Liebe, Verderben und Erlösung. Und um nackte Männer, ausgebüxte Italowestern-Statisten, Särge und katastrophale Paare. Endlich singt mal jemand darüber. (Quelle: Trikont)


ATTWENGER

Stil: Indie, Folk, Electronica | Heimat: Österreich

ATTWENGER

Mit dem Album SPOT wird der Fokus auf die kurze Form gerichtet. 12 Stücke mit einer Länge von 2 Minuten plus wechseln sich konsequent mit 11 Jingles um die 60 Sekunden ab. 23 Songs in 40 Minuten. Lang lebe die Kurzlebigkeit! Dafür umso öfter hören!
Thematisch beleuchtet SPOT Folgendes:
Nicht alleine sein, Tourismusunfalltourismus, Ende der bekannten Welt, Gegenübertum, Unfugsfuge, Minimalismus, Erfrorenheit, spontane Homoerotik, Monodialog, Wortroulade, Immernochsong, Leckfunk, Jalousienblick, Überwachungsfolgen, Leere Versprechungen, Polkapunk, Automatisierung, Schweigen, Davonlaufen, Wohnen, Quatsch, Plärren, Alleine sein.
25 Jahre nach unserem allerersten Konzert im April 1990, dem in der Zwischenzeit 750 Auftritte in 20 Ländern gefolgt sind, erscheint mit SPOT das 8. Studioalbum: ATTWENGERn auf dem neuesten Stand. Nach der Gründung unter dem Motto: Wir sind diejenigen auf die wir gewartet haben, waren wir von Anfang an darauf aus, mit dem Pfeil ins Schwarze zu treffen und nicht mit Granaten ins Blaue zu ballern.
Auch auf SPOT wird der minimalistische Mix aus traditionellem Material und afroamerikanischen Einflüssen weiterentwickelt, diesmal wieder unter verstärktem Einsatz elektronischer Sounds. Und mit Singsang im oberösterreichischem Dialekt. Wenn sie die Sprache nicht verstehen, soll sie das nicht daran hindern, ATTWENGER zu verstehen. In diesem Sinn: Ride on! (Quelle: Markus Binder)


EXPRESS BRASS BAND

Stil: Brass, Jazz, Swing, Worldmusic | Heimat: München

EXPRESS BRASS BAND

Das Münchner Kollektiv EXPRESS BRASS BAND, 1999 gegründet und ursprünglich von dem Revival der Second Line Marching Bands aus New Orleans inspiriert, zelebriert nun schon seit über einer Dekade im Geiste des Sun Ra Arkestra oder des Art Ensemble of Chicago einen unverwechselbaren Brass-Band-Stil, tief verwurzelt im Jazz, Soul, Afrobeat, mit Einflüssen orientalischer Musik vom Maghreb bis Afghanistan. Die EXPRESS BRASS BAND ist eine brodelnde subkulturelle Ursuppe, ein musikalisch-soziales Experiment ohne ideologischen Hintergrund, ohne Hierarchie und ohne Doktrin. Das Treffen mit anderen Bands der internationalen Straßenmusikszene hat sie mit der südeuropäischen Tradition der „bande musicale“ oder der „fanfares de la rue“ verbunden und gleichzeitig auf „eigene“ Wurzeln zurückverwiesen – hatte doch gerade diese politisch inspirierte Musik der Straße in den Achtzigern entscheidende Impulse von holländischen oder deutschen Bands wie dem „Willem Breuker Kollektiv“ oder dem „Sogenannten Linksradikalen Blasorchester“ erhalten. Die wechselnden Formationen aus bis zu 20 Laien- und  Berufsmusikern verschiedenster Herkunft spielen überall: in Parks, auf den Straßen, in privaten und öffentlichen Räumen, auf kleineren oder größeren Bühnen, auf internationalen Brass Band und Street Art Festivals. Nach einigen Auftritten im Münchner Volkstheater ist die Band 2010 erstmals als Laienformation bei den Münchner Opernfestspielen im Projekt „Narrenschiffe“ der Römischen Komponistin Lucia Ronchetti programmatisch integriert. 2012 spielte sie anlässlich der Eröffnung des Deutschlandjahrs in Russland neben dem Roten Platz in Moskau. (Quelle: Veranstalter)


MRS. ZWIRBL

Stil: Folklore, Singer/Songwriter | Heimat: München

MRS. ZWIRBL

Spielend und singend, hirn- und herzverbrannt wirft sich das Trio MRS. ZWIRBL in neue Abenteuer, ohne seine musikalischen Wurzeln zu vergessen. Da steht Herr August mit Billie an der Bar, während Wolkenbruch und Tränenschauer übers Fensterbrett ziehen und als musikalische Perlen in der Sonne funkeln. Melancholiegetränkte Schönheit in verrauchter Wirtshausluft dreht sich im rauschigen Walzertakt, bis der letzte DJ verschlafen durch sein Bierglas ins Morgenrot blinzelt. Hier trifft Altbewährtes auf Unerhörtes – Chansons, Blues, Couplets, Polka und Jodler tanzen miteinander im Raum und wer genau hinlauscht hört es: Dreitönig rauscht die Isar! Aber Obacht! Mit ihrem furiosen Gefiedel und halsbrecherischen Gesängen können Zwirbeldirn dich sirenengleich in menschliche und musikalische Abgründe reißen, um dich im nächsten Augenblick in schwindelerregende Höhen zu tragen. Selten war man trauriger zufrieden und gleichzeitig heiter melancholisch wie im Geigenhimmel von Zwirbeldirn. (Quelle: Trikont)


ZITRONEN PÜPPIES

Stil: Indie, Rock | Heimat: Niederbayern

ZITRONEN PÜPPIES

Hinter den ZITRONEN PÜPPIES stecken drei Jungs aus dem Bayerischen Wald. Was Johannes M.Haslinger (Gitarre & Gesang), Florian Seemann (Bass & Gesang) und Alexander Lange (Schlagzeug) hier vorlegen sind kompakte Pop-Rock-Songs. Und dass die ZITRONEN PÜPPIES dabei ihre punkigen Anfänge nicht verleugnen, es gibt sie immerhin schon seit 10 Jahren, macht die Sache nur besser. Dass sich die Texte fast ausschließlich um die weibliche Seite des Universums drehen, bei denen mit den Klischees des jeweils anderen Geschlechts jongliert und gespielt wird, ist noch so eine Besonderheit dieser ZITRONEN PÜPPIES-Songs. Und ob das dann in bayerisch oder hochdeutsch passiert, ist wirklich völlig egal. (Quelle: Trikont)


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