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BLOOM.

Dinge, die geboren werden.

BLOOM.

Im klassischen Sanskrit bezeichnet lediglich ein Suffix – “ja” – das Geborenworden-Sein, ebenso wie das Entstanden-Sein aus der aktiven Produktion und dem animierten Entspringen. Das Sein als passives Konstrukt aus einer Aktivität heraus. Ist also die Geburt nur eine einfache Rekomposition vorhandener Konstituenten, ein Kompositum? In einer audiovisuellen Installation befassen sich JEAN POIX und VERENA LEDERER mit der alten Frage der Gestaltwerdung. Die Blütenknospe als Abstraktion von Geburt und Wiedergeburt. Das Entstehen, eine Einheit bildend mit dem schmerzhaften Aufbrechen der schützenden Hülle. Die fragile Blüte als Zustand unseres Seins. Die Weitergabe des Samens vor dem Verfall. Die Ausstellung zeigt unser Leben als komplexes Gesamtkonstrukt, dessen Anmutung nicht zuletzt in der Vergänglichkeit und Einmaligkeit des Moments begründet ist. In der Unaussprechlichkeit des Sein-Werdens entziehen sich die Zusammenhänge unserem Verständnis. Das Werden zeigt sich dem Betrachter nur durch konkrete Erfahrung des Vorgangs auf komprimiertem Raum.

Vernissage: Samstag, 8. Februar ab 16 Uhr

Weitere Öffnungszeiten: 09.02., 15.02. und 16.02. ab 16 Uhr

Neben der Ausstellung gibt es an den beiden Samstagen Live-Musik. Außerdem wird die Ausstellung mit einer Audio-Installation untermalt.

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