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IMMERHIN.

Konzept, Fotos, Text: Thomas Steierer alias metromadrid.

IMMERHIN.

Was lässt Dich immer wieder aufs Neue durchhalten und weitermachen bei Gegenwind und Stimmungsschwankungen, mit denen wohl jeder im Leben hin und wieder zu tun hat? Das IMMERHIN-Prinzip ist zentral für Thomas Steierers Wirken als Komiker, als moderner Sisyphos und eine Art "Kafka in der Großstadt" (Süddeutsche Zeitung): Gegen alle Widerstände immer weitermachen. Alles nicht zu ernst nehmen, Widrigkeiten mit Galgenhumor einzuordnen und ad absurdum zu führen. IMMERHIN als Durchhalteparole, das Glück im Unglück zu suchen sowie als Mischung aus bitterem Lachen und einem Sichberauschen an der Ironie des Schicksals. Thomas Steierers Motivation auf die Bühne zu gehen, wird im Rahmen der Ausstellung weitergeführt, ist die Gleiche wie die des Ausstellungskonzepts: Um mit den unterschiedlichsten Leuten in Kontakt und Kommunikation zu kommen. Thomas Steierer hat für die Ausstellung Menschen mit Immerhin-Schild in der Hand fotografiert und nach ihrem persönlichen Immerhin-Prinzip gefragt. Für Arnd etwa gibt es immerhin die Liebe und Wunder, Constanze weiß immerhin Schwarzen Humor zu schätzen, Nora hat immerhin feministische und vor allem humanistische Literatur. Wolfgang weiß zu schätzen, dass es immerhin den Schnitzeltag gibt. Für Eva ist immerhin ihr Sohn Anker und Motor. Für Thomas lässt es sich immerhin unter Wasser ausharren Die Ausstellung soll Gedankenanstöße liefern und dem Gedankenaustausch dienen. Über das Wesentliche in Zeiten von Rastlosigkeit und der Schwierigkeit, Innenzuhalten. Immerhin.

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