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Mi 02.10.2019

Hansa 39, Kranhalle

Einlass: 18:00 Uhr | Beginn: 18:30 Uhr

AK: 15,00 Euro

RACHEL AGAINST ABSCHIEBUNG FESTIVAL 2019

MACH'S WIE RACHEL, WERDE AKTIV GEGEN ABSCHIEBUNGEN!  

Beim Thema Abschiebung schauen die Meisten weg und leisten sich keine eigene Meinung. Oder wir machen es uns einfach und übernehmen Positionen wie: Das sind doch nur Straftäter*innen und Gefährder*innen, die da abgeschoben werden und außerdem: Wer kein Asyl bekommt, der muss halt gehen...  

Doch so geht das nicht! Wer Menschen gegen ihren Willen und mit Gewalt und Druck nötigt, in jene Regionen zurückzukehren, von wo sie unter hohen und verlustreichen Anstrengungen geflohen sind und wo ihnen meist Verfolgung, Armut, Schutzlosigkeit sowie Obdachlosigkeit drohen, der handelt einfach menschenfeindlich. 

Es gibt keine humane Abschiebungen. Wer das behauptet, der lügt! Wir mussten in den letzten Jahren immer wieder erleben, wie Familien getrennt, Schüler*innen aus dem Unterricht geholt, Kranke aus der Klinik genommen wurden um deren Abschiebungen mit aller Macht und ohne Rücksicht durchzusetzen. Menschen werden in Krisengebiete, wie zum Beispiel Afghanistan ausgeflogen, wo sie sich selbst überlassen sind und keinerlei Zukunftsperspektive haben. Hauptsache: Weg ist weg. Doch Menschenwürde lässt sich nicht abschieben! 

Es ist höchste Zeit SELBST Stellung gegen Abschiebungen zu beziehen! Es kommt auf jede und jeden an! Zeigen wir der Gesellschaft, dass wir NICHT mit diesem Vorgehen einverstanden sind. Geraten wir in Rage und machen wir es wie Rachel, Roland, Agnes, Jochen, Eva, Katja, Jens und und und fangen an, uns aktiv gegen diese menschenverachtende Abschiebepolitik einzusetzen. Gemeinsam können wir dieser Politik etwas entgegensetzen - fangen wir an!

Ab 1. September könnt ihr euch unter www.rageagainstabschiebung.de mit eurem Gesicht und eurem Namen Rachel anschließen. Auf dem Festival bekommt ihr Kontakt zu zahlreichen aktiven Gruppen, Initiativen und Organisationen, die sich bereits gegen Abschiebung stark machen. 


DAS FESTIVAL

Das RAGE AGAINST ABSCHIEBUNG ist das größte, regelmäßig stattfindende, antirassistische Benefiz-Bandfestival im süddeutschen Raum. Der Bayerischer Flüchtlingsrat organisiert das Rage seit 1996, seit 2004 mit und im Feierwerk München. Inzwischen gibt es zusätzlich ein jährliches Festival-Split-Off in Nürnberg und Landshut.

Das Rage Against Abschiebung Festival versucht die Themen europäische Abschiebemaschinerie, die Festung Europa, die perfide Abschottungspolitik, die Ausgrenzung von Flüchtlingen, Migrantinnen und Migranten sowie Illegalisierten und die Probleme mit dem alltäglichen Rassismus in die Öffentlichkeit zu tragen. 

Daneben soll natürlich auch möglichst viel Geld für die Arbeit des Flüchtlingsrats erwirtschaftet werden. Denn Solidarität mit Flüchtlingen ist unbequem! Die Arbeit des Bayerischen Flüchtlingsrats muss deshalb so unabhängig wie möglich sein. Alle Gastbands verzichten daher seit jeher auf ihre Gage und Organisation und Helferschaft arbeiten ehrenamtlich. 

Wir sind vorneweg schon mal sehr dankbar für all die Bands die ohne Gage spielen und die ehrenamtlich arbeitenden Helferlein, die sich für dieses Benefiz-Festival abrackern! Besonders freuen wir uns über die Verstärkung durch die Holy Fingers.


In Kooperation mit: Petra Kelly Stiftung und Rosa Luxemburg Stiftung Bayern

Präsentiert von

MEKONGG

Stil: Noise, Rock | Heimat: Wien, Österreich

MEKONGG

Vom Wiener Noise-Rock Trio MEKONGG könnte der Soundtrack für eine beliebte Tanzveranstaltung unter Friedhofsbewohner*innen kommen. Graveyard Disco: Düster, episch, melodisch, der spärlich eingesetzte Gesang trocken wie der Blumenschmuck auf vergessenen Gräbern. Um bei Anmaßungen und Vorurteilen zu bleiben (wer weiß denn schon, zu welcher Musik Verblichene gerne das Tanzgebein schwingen? Und überhaupt, kein/e Verblichene*r bleicht dem/der anderen!), wäre an dieser Stelle zu erwähnen, dass MEKONGGs Namensgebung der rassistischen Gesellschaft zu verschulden ist, der wir angehören. Pete Prison IV ("Bosna", "bosna/akut"), Sängerin und Gitarristin der Formation, verarbeitet in den Songs gesellschaftspolitische Themen wie Krankheit, Unterdrückung, Xenophobie, Konsumgier und Liebe und gründete Ende 2014 gemeinsam mit dem Bassisten Mackie Messer ("Voodoo Jürgens") die Band. Im Winter 2017 gab es einen Wechsel hinter den Drums und Terrora Primera ("petra und der wolf", "Mutt/Mayr/Hackl"), die mit dem kollektiv betriebenen Plattenlabel unrecords seit 2012 an queer-feministischer Sichtbarkeit im Rockbereich arbeitet, kam hinzu. MEKONGGs selbstbetiteltes Debüt-Album, das im Frühjahr 2018 releast wurde, darf auch von Sterblichen aufgelegt werden! (Quelle: Veranstalter)


PETROL GIRLS

Stil: Posthardcore | Heimat: Bristol, UK/Graz, Österreich

2013 in South East London für einen Auftritt zum Internationalen Frauentag gegründet, sind die PETROL GIRLS seitdem regelmäßig auf UK- und Europatour. Nach zwei EP-Veröffentlichungen und dem Debüt-Album „Bomber Music“ von 2016 brachten sie im Mai diesen Jahres das vielgelobte Album „Cut & Stitch“ heraus. Ihre Musik verbindet schroffe Rhythmen mit Vocals, die von rabiatem Geschrei bis zu komplexen Melodien und Harmonien reichen. Ihre wilde Bühnenshows sind inzwischen berüchtigt, als Einflüsse zählen für sie Bands wie "Refused", "White Lung", "Bikini Kill", "RVIVR", "Propagandhi", "At the Drive In" und "War on Women". PETROL GIRLS sehen sich ausdrücklich als eine feministische Band und verarbeiten persönliche Erfahrungen, um dem Sexismus den Kampf anzusagen und ihn ins Lächerliche zu ziehen. In ihren Texten kommen aber auch breitere politische Themen wie Ausgrenzung, psychische Krankheiten und das Anti Austerity Movement zur Geltung. (Quelle: Veranstalter)


SEDA

Stil: Acoustic, Pop, R 'n' b | Heimat: München

SEDA

Die 23-jährige Singer-Songwriter-Newcomerin SEDA machte noch vor nicht allzu langer Zeit mit ihren Coverversionen von Adele und Rihanna auf YouTube von sich reden. So erfolgreich war sie damit, dass sogar das Berklee College in Boston ihr einen Studienplatz anbot. Sie aber produzierte lieber in Eigenregie ihre Debut-EP „Spilled Thoughts“ mit durchweg selbstgeschriebenen Stücken, war bei den PULS Live Sessions des Bayerischen Rundfunks zu Gast, stand als Support von Jess Glynne auf der Bühne der Tonhalle und spielte einen Showcase für Amazon Music. Bevor sie also allzu berühmt wird, freuen wir uns sehr, dass SEDA uns mit einer Liveshow im diesjährigen Festivalprogramm beehren wird! (Quelle: Veranstalter)


TESTED ON ANIMALS

Stil: Indie, Experimental, Pop | Heimat: Erding

TESTED ON ANIMALS

TESTED ON ANIMALS präsentieren Popmusik basierend auf elektronischen Beats und Samples, mit Bass, Gitarren und mehrstimmigem Gesang in rockig-psychedelischem bis experimentellem Sound. Gespickt mit musikalischen und textlichen Zitaten aus 50 Jahren Popmusikkonsum erscheinen die Eigenkompositionen seltsam vertraut und eingängig, obwohl die üblichen kompositorischen Gepflogenheiten geflissentlich über den Haufen geworfen werden. Erlaubt ist alles, was dem atmosphärischen Ausdruck und dem Spaß an der Freude dient. Die altgedienten Recken – Limo Lechner und Kurt Feller waren in den 80ern Mitglieder der bayrischen Rockband "SIGURD KÄMPFT", die bei Trikont 2 LPs „da elefant is fertig“ und „Pfui, Pfui!“ veröffentlicht haben. Die Plattenpräsentation fand übrigens auf der Zugspitze statt - wollen es mit z.T. gutabgehangenem Musikmaterial nochmal wissen. Die surrealistisch angehauchten Texte handeln von Liebe, Schicksal, Tod und Teufel. Es geht also ans Eingemachte. Gesungen wird auf englisch, wenns denn mal passt auf deutsch. (Quelle: Veranstalter)


TA MOURMOURAKIA

Stil: Blues | Heimat: München

TA MOURMOURAKIA

TA MOURMOURAKIA, auf deutsch „die Murmler“, wurden 2006 gegründet anlässlich des Kurzfilms „Bach & Bouzouki“ von Angela Milonaki, der zugleich ihr Abschlussfilm an der HFF München war. Der Film wurde sowohl auf dem Kurzfilmfestival in Drama/Griechenland als auch auf dem Filmfestival in Thessaloniki mit Preisen ausgezeichnet. In ihrer aktuellen Besetzung mit Nikos Papadopoulos (Bouzouki, Gitarre, Gesang), Nikos Palagkas (Geige, Gesang, Percussion) und Jannis Chatzis (Gitarre, Gesang) spielt die Band Rebetiko, den „griechischen Blues“. Seine Blütezeit waren die 20er-50er Jahre, die Lieder handeln von Liebe, Gefängnis, Haschisch, Migration, Einsamkeit u.v.m. TA MOURMOURAKIA ist im Laufe der Jahre in vielen Städten Griechenlands aufgetreten z.B. Athen, Patras, Larisa, Kozani, aber auch in Deutschland sowie in Mitteleuropa. 2012 ist die erste, gleichnamige CD von TA MOURMOURAKIA erschienen. (Quelle: Veranstalter)


THE ROYAL FLARES

Stil: Rock 'n' Roll, Punk, Psychedelic | Heimat: München

THE ROYAL FLARES

THE ROYAL FLARES aus München haben sich dem ungeschliffenen, wilden und frenetisch treibenden Sound des 60s Garage Rock'n'Roll und Psych Punk verschrieben. Trommelstöcke fliegen durch die Luft, der Sänger schreit seine Wut, Angst und Sehnsucht hinaus, die Gitarren säbeln wie rostige Klingen durch Berge von Fuzz und Twang, der Bass darunter brodelnd wie ein Mahlstrom. 2013 erschien ihr Debüt-Album „Tales of Sound & Fury“ auf Copasedisques in Hamburg, ein rohes Brett aus purem 1966er Garage Punk, mit haufenweise Fuzz, Farfisa-Orgel und einer Prise Folk-Rock. Auf dem darauf folgenden Mini-Album „Blaze“ schnitzten die Flares das Brett in reinem Analog-Sound. Direkt von Tonband auf Vinyl gemastered, ohne digitale Zwischenschritte, bestechen die fünf Eigenkompositionen plus dem Zombies-Klassiker „She's Not There“ durch hochrangige Dynamik. (Quelle: Veranstalter)


TRIEBE

Stil: Postpunk, Noise, Rock | Heimat: München

TRIEBE

TRIEBE sind ein 2019 gegründetes Münchner Trio, das durch seine enorme Lautstärke und seine brachialen, schweißtreibenden Live-Shows in Zukunft für einiges Aufsehen sorgen sollte. Hier eine persönliche Selbstbeschreibung der Band: „TRIEBE konstruieren als neues Projekt einen politischen und sozialen Kommentar in reduzierter Sprache. Dabei vertonen sie den städtischen Dreck des Reichtums und schleudern diesen als klangliche Scherben dem Hörer ins Gesicht. TRIEBE reizt sich in der Ambivalenz zwischen den curricularen Prädispositionen der TREIBER und dem Sound der Zerstörung — in dieser Stadt gibt es keinen Platz für Musicals! Und schreib noch dazu, dass wir neu sind.“ (Quelle: Veranstalter)


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