Sa 17.04.2021

TonHalle

Einlass: 19:00 Uhr | Beginn: 20:00 Uhr

VVK: 29,00 Euro zzgl. Gebühren

Abgesagt

Aufgrund der aktuellen Lage wird das Konzert auf den 20.05.2022 verschoben. Tickets behalten Gültigkeit. Ein Statement der Band findet ihr unten.

Trips & Ticks Tour 2021

Ihr allerliebsten Flauschis, 

wir haben endlich Infos zu unserer Tour! Um uns mal selbst zu zitieren:"Is ja nich so, dass das nich n bisschen absehbar war...“
Die Tour muss leider ein weiteres Malverschoben werden. Nervt hart, is aber so... Wir hoffen, ihr haltet uns die Stange und eure Tickets weiterhin in Ehren. Die behalten natürlich für alle neuen Termine ihre Gültigkeit! In Hamburg is wegen einiger durchgeknallter Synapsen die Location leider noch unklar. Im Docks können und wollen wir natürlich unter den dortigen Umständen gerade nicht spielen. Wir rotieren aber und halten euch natürlich auf dem Laufenden! Also seid lieb zueinander und haltet euch das Köpfchen über Wasser, wir tun das auch und unsere Vorfreude auf euch, euer Verständnis, euer Support und eure Loyalität (indem ihr z.B. gerade kaum Tickets zurück gebt) helfen uns krass dabei, unser letztes bisschen Verstand nicht zu verlieren! 

<3 Kussis

eure Kleinstadtklöten

Präsentiert von

GROSSSTADTGEFLÜSTER

Stil: Electropunk, Pop | Heimat: Berlin

GROSSSTADTGEFLÜSTER

Nach Bohemian Rhapsody hätte man einfach aufhören sollen! Hat aber keiner, deshalb gibt es zu allem Überfluss auch noch GROSSSTADTGEFLÜSTER. Mittlerweile seit 2003. Bis hierhin 4 Alben, 2 EP's und ca. 666 Konzerte. Von außen betrachtet ist seit Erscheinen ihres Instant-Evergreens „Fickt-Euch-Allee“ vor 4 Jahren im Hause GSGF kein Stein auf dem anderen geblieben. Aber auch ca. 30 Millionen Klicks ihrer Songs auf YouTube, Auftritte auf den größten Festivalbühnen und eine komplett ausverkauften Hallentour im Frühjahr 2019, die mit einem eskalierenden Konzert in der Columbiahalle in ihrer Heimatstadt ihren Höhepunkt fand, sind aber für die drei Berliner noch lange kein Grund, an ihrer schlechten Laune zu zweifeln. Denn beim Meckern handelt es sich hier schließlich um eine Lebensphilosophie und die lässt man sich nicht einfach von ein paar Zahlen, die nicht ins Konzept passen umkrempeln. "Ok, Was hilft?" frugten sich die drei Zerstörungstheoretiker*in Jen Bender, Raphael Schalz und Chriz Falk und dachten sich, ey, in einer Zeit wo keiner mehr Alben kauft, die eigenen EP's so gut liefen, sich die durchschnittliche Geduldsspanne der Streamer auf diesem Globus nach 3 Sekunden Intro wie ein Atompilz überm Horizont in Asche und Rauch verteilt, in genau so einer Zeit gibt es doch nichts heilsameres als sich ein echten Longplayer mit 13 Liedern und zwei Skits ans Bein zu binden oder? Alle drei so: „Au-Ja geil!“ dies war die Geburtsstunde des neuen Albums "Trips&Ticks". Eine Art alternativer Lebensratgeber, wie z.B in Feierabend. Eine Anleitung zur Selbstzerstörung wie in „Neue Freunde". Oder vielleicht auch nur Zynismus als Folge der inneren, zu Sprit vergorenen (Über)Reife? Man weiß es nicht. Musikalisch ist "Trips&Ticks" manchmal schnell, manchmal langsam, aber immer mit Bum und gelegentlich auch Bumbum. Vollgestopft mit Synthesizern und Happy Hippieness. Eben Avantgarde 2.0 Promille. Passend dazu werden Lines gepuncht, stilsicher gereimt bis sich die Synapsen verfilzen, dem Rave gehuldigt mit freundlicher Unterstützung vom Hamburger Knallerkollektiv Hgich.T (Hallus), unter einer Staubschicht verwest und das Raumzeitkontinuum gesprengt weil man sich in die Unendlichkeit gechillt hat ("Meine Couch“) oder zusammen mit dem schönäugigen Denker-Druffi Danger Dan von der Antilopen Gang Peter Pan zitiert („Das was Peter Pan sagt"). Ihr seht, wenn es Kooperationen gibt, dann nur aus Liebe und weil GSGF solange mit ihren Zelten vor den entsprechenden Haustüren Campen, bis man sich zu einem Selfie, ein Autogramm und ein Feature bereit erklärt. Also zurück zu "Trips&Ticks". Der perfekte Soundtrack zum Schwitzen, Toben und Pogen, Haareföhnen, Putzen, Kochen, die Weltherrschaft an sich reißen, Häkeldeckchen Bügeln, eine neue Sprache lernen, am Strand, beim Reiten oder als musikalische Untermalung einer gepflegten Volldröhnung während eines Speed-Dates bei einem Glas Chateau Schachmatt und Kerzenschein. Geht alles. Kann man so oder so sehen bzw. hören. Aber auch der Berliner Straßenverkehr kommt nicht zu kurz, is' ja auch 'n Thema das bewegt, meistens so zwischen 10- und 120 km/h auf der "Skalitzer Strasse“ und dann bin ich zwar tot, aber ich hatte Vorfahrt. Egal ob als Springender Punkt, als Prinzessin (du Ficker) mit strassüberladenem „Diadem“ oder im Jahre „2080" als Hundertjährige in Utopia. GSGF scheißen mal wieder "auf alles“ Auch auf das elegante Ausklingen eines Pressetextes mit abschließendem Fazit. Ahso, "Trips&Ticks" kommt am 16.08.19 als Vinyl, CD, limitierte Box (mit supergutem Krams drinne) und digital. So jetzt aber. Danke Ciao, wir melden uns! (Quelle: Band)


KOCHKRAFT DURCH KMA

Stil: Indie | Heimat: Duisburg/Köln

KOCHKRAFT DURCH KMA

Der Band KOCHKRAFT DURCH KMA und ihrem Namen nähert man sich am besten mit den Mitteln der klassischen Textanalyse: Wer? - Kochkraft. Aha. Wie? - durch KMA. Na bitte! Da sind wir, liebe Leserin, lieber Leser, doch schon ein gutes Stück weiter. Was bleibt also noch zu sagen? Dass die Kochkraft ordentlich Dampf macht, haben Sie ja wahrscheinlich schon mal gehört, wenn Sie so doof sind, diesen Text bis hierhin zu lesen. Fast vergessen: Keine Analyse ohne Genre. Ohne Genre ist nichts irgendwas wert. Deshalb: Neue Deutsche Kelle. Das “deutsch” darin ist ein Zitat für die musikhistorische Referenz und letztlich für den Gag, denn abgesehen von den deutschsprachigen Texten ist KOCHKRAFT DURCH KMA keine sonderlich deutsche Band. “Neu”? Offenbar schon, sonst hättest du diesen Text ja nicht schon wieder bis zu Hälfte gelesen. Und “Kelle”? Bitte gerne, Wange her! Manchmal sagen Leute, dass KOCHKRAFT DURCH KMA ein bisschen nach Neuer Deutscher Welle klingen, nur in härter. Bei der Kochkraft gibt es was auf die Zähne, aber mit Liebe (wie man in Duisburg, der einen Heimatstadt der Kochkraft, niemals sagt, weil es dort so schroff ist) und Jeföhl (wie man in Köln, der anderen Heimatstadt der Kochkraft, durchaus mal sagt - das Schroffe ist den Menschen dort fremd). Es ist laut, es wird geschwitzt, gebrüllt und getanzt, es ist mal wütend, mal poppig-ausgelassen, in jedem Fall intensiv und therapeutisch. Manchmal ist auch ein zur Person erhobenes Fahrrad dabei. Alles in allem wird KOCHKRAFT DURCH KMA der oder dem Einzelnen hoffentlich ein bisschen helfen, mit dieser bescheuerten Welt klarzukommen, mal brachial abzuschnallen um sich dann von Liebe durchströmt wiederzufinden. Die Kochkraft ist nämlich vor allem eins: lieb. Jetzt ist es raus. Schlagwörter: peppig, frech, punkig, elektronisch, laut, tief, lieb. (Quelle: AllArtists)


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