Sa 21.08.2021

Farbenladen

Beginn: 12:00 Uhr | Ende: 22:00 Uhr

Eintritt frei

DenkMalGeschützt

mit CRAZY MOLUSK, MITRA ART, DINK, VERONIKA SPLEISS

Die drei Künstler*innen MITRA ART (Mitra Woodall), MOLUSK (Sven Biller) und DINK ARTDESIGN (Dennis Sadiku) lernten sich 2019 auf der 10. STROKE ART FAIR in München als ausstellende Künstler*innen kennen. Hier entwickelten sie die ersten Ideen für gemeinsame Projekte und gründeten kurze Zeit darauf das Amiko Art Collective. Bei der Ausstellung DenkMalGeschützt stellt das Künstler*innen-Trio erstmals zusammen mit einer weiteren Künstlerin, VERONIKA SPLEISS, aus. So unterschiedlich die vier Künstler*innen aufgrund ihrer Herkunft, ihrer Lebenswirklichkeit und auch ihre Stile sind, lassen sich die Arbeiten doch dem Begriff "Urban Contemporary Art" zuordnen. Das Kollektiv + Friend ist sowohl in den Bereichen politisch motivierter Kunst, Portraits, Illustrationen, Comic-Art als auch der abstrakten Kalligraphie und Philosophie zu Hause. Ein weites Spektrum, das verbindet und nicht trennt und einen einzigartigen und bleibenden Eindruck bei dem*der Betrachter*in hinterlässt.

Öffnungstage:

Freitag, 20.08., 18 - 22 Uhr
Samstag, 21.08., 12 - 22 Uhr
Sonntag, 22.08, 12 - 17 Uhr

Bitte beachtet die aktuellen Corona-Regelungen vor Ort. Weitere Infos findet ihr hier.

Präsentiert von

SVEN BILLER aka CRAZY MOLUSK

Stil: Graffiti, Comics, Urban Art, Illustrationen | Heimat: München

SVEN BILLER aka CRAZY MOLUSK

Seit etwa 12 Jahren – seit seinem Umzug von Frankfurt am Main nach München – ist SVEN BILLER auf der Suche nach kreativen Inspirationen und Zugehörigkeiten. „So suche ich nicht nur meine Identität in München, sondern vor allem die passende Nische für meine Kunst. Ist es Comic Kunst? Urban Art? Illustration? …? Ist eine Verortung überhaupt nötig? Frischen Input findet Molusk – trotz seines klassischen Studiums der Kunstgeschichte in Frankfurt am Main und Großbritannien – weniger in den klassischen Bildungsstätten, als vielmehr in der täglichen Konfrontation mit Illustration; sei es Reklame, Werbung, in Magazinen oder im Internet; Natürlich prägen mich auch meine Reisen sowie Gesprächen mit interessanten Menschen; Urban Art, sowohl weltweit als auch vor meiner Haustüre, die Liebe zu Comics von Kindesbeinen an und die Begeisterung für die Kunst und die Experimentierfreude des Tätowierens fördert und erweitert meinen künstlerischen Horizont. (Quelle: Künstler)


MITRA WOODALL aka MITRA ART

Stil: Malerei | Heimat: Offenbach am Main

MITRA WOODALL aka MITRA ART

MITRA, seit 2016 Vollzeit-Künstlerin, wohnt in Offenbach am Main, ist Deutsch-Perserin und Mutter von zwei Supergirls. Inspiration holt sie sich aus der Welt um sich herum und den „doofen Hürden des Lebens, von denen man so viel lernt und man sich doch wünscht “kanns’de wieder gehen, JETZT ““. Was die Traumata hinterlassen haben, die wie Unkraut wieder auftauchen, obwohl du schon umgegraben hast. „Ich bin immer noch ein sensibles Kind, das alles um mich herum aufnimmt und das mich nicht gleich verlässt. Meine Herausforderung: einen positiven Aspekt darin zu sehen. Eine hoffnungsvolle Geschichte erzählen ist meine Kunst, dabei achte ich stark auf mein Bauchgefühl.“ MITRA experimentiert mit verschiedenen Formaten, Materialien und Methoden. „Was mich antreibt ist so schwer zu beschreiben: ein bisschen Größenwahn, aber in positiv. Ich habe so eine tiefe Gewissheit, dass das mein Weg ist und ich wünsche mir so einen Beitrag an die Gesellschaft geben zu können. Tag ein Tag aus, habe ich so eine Unruhe in mir. Als müsste ich das Bild malen das mich davon erlöst.“ (Quelle: Künstlerin)


DENNIS SADIKU aka DINK

Stil: Design, Graffiti | Heimat: Leonberg

DENNIS SADIKU aka DINK

DENNIS SADIKU, alias dink, wurde 1991 in Leonberg geboren. 2011 absolvierte er seine Ausbildung als Offset-Drucker und 2018 erlangte er seinen Abschluss als Diplom-Designer mit einer Arbeit über das Thema Neue Musik und Kalligraphie. 2019 gründete er zusammen mit Mitra Woodall (Mitra Art) und Sven Biller (Crazy Molusk) das Künstlerkollektiv Amiko Art Collektive. DENNIS SADIKU arbeitet seit 15 Jahren mit der Ästhetik und dem Design von Schrift. Er experimentierte mit verschiedenen Stilen wie Graffiti, Chicano-Schrift und Headline-Schriften. Während des Studiums vertiefte er sein Wissen und Handwerk in Typografie, Kalligraphie und Typedesign. Er nutzt sein typografisches Know-how in der Schriftgestaltung und experimentellen Kalligraphie und konzentriert sich auf die Textur und Form von Schrift und die daraus resultierende ästhetische Erfahrung in Kombination mit zeitgenössischer Kunst. (Quelle: Künstler)


VERONIKA SPLEISS

Stil: Malerei, Bildhauerei | Heimat: München

VERONIKA SPLEISS

Die deutsche Künstlerin VERONIKA SPLEISS, geboren 1993, deren Wurzeln in Estland und Russland liegen, beschäftigt sich seit mehr als fünfzehn Jahren mit visueller bildender Kunst. Im langjährigen Unterricht bei der Künstlerin Natalia Zurakowska erlernte sie die Techniken der Malerei, Grafik und Illustration. Nach ihrem Studium der französischen und russischen Literaturwissenschaft als auch der politischen Theorie in München, Clermont-Ferrand und Passau wendete sie sich insgesamt dem künstlerischen Schaffen zu, das ihre Reihen „Der schwarzen Linie auf der Spur“, "Lebensreihe" und „Wege“ hervorbrachte und -bringt. Der erste Blick auf das Werk der Künstlerin eröffnet ein berauschendes Fest an Formen und Farben, dessen einzig zusammenfügendes Merkmal die schwarze Umrandung der Gemälde ist. Auf den zweiten Blick offenbaren sich jedoch aus weißen und farbenprächtigen Fragmentstücken assoziative prägnante Formen der Realität – und auf Metaebene ihre Geschichten. Die Gemälde stehen im augenscheinlichen Zeichen des Chaos, verfügen aber über eine ihnen inhärente Ordnung und Harmonie, die erst bei weiterem kontemplativem Sehen aufkommt. So steht es auch mit dem Leben selbst. Kann das Leben nur allzu oft chaotisch erscheinen, hat es doch seine Strukturen in all seinen Facetten und Perspektiven. Die Gemälde der Künstlerin VERONIKA SPLEISS verbildlichen diesen Prozess in zweidimensionalem Stil, stehen aber aufgrund ihrer Formenvielfalt für eine multiperspektivische Öffnung zum Leben. Ganz im Sinne Friedrich Nietzsches wird der Aspekt des Perspektivischen als die „Grundbedingung allen Lebens“ gezeigt (JGB, KSA 5, S. 12). Denn Leben umfasst ein Ganzes. Der Mensch selbst hat aber keinen Zugang zu diesem. Der Lebende ist immer an seine eigene Perspektive und Sichtweise auf die Welt gebunden, der eine gewisse eigene Ordnung innewohnt. Die Werke spielen mit diesen Aspekten. Mehr noch, die Künstlerin versucht Leben in ihren vielseitigen Perspektiven grafisch zu visualisieren. Für den Betrachter bedeutet dies in erster Linie Chaos – eine vermeintlich chaotische Zusammenfügung verschiedener Sichtweisen, die aus dem Schwarz beziehungsweise Nichts hervortreten. Jedes Teilchen, jede geometrische Form steht dabei für sich allein, nähert sich jedoch an die anderen Formen an und stellt so eine notwendige Verbindung her. Jedes Werk von Veronika Spleiss fügt sich zu einer visuellen Geschichte zusammen. Die Künstlerin verschriftlicht ihre Gedanken und Vorstellungen zu jedem Werk. (Quelle: Künstlerin)


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