7Mind - Achtsamkeit to go

Erstellt von Maureen Rhode

Manuel Ronnefeldt ist Mitbegründer der App 7Mind. Welche Funktionen die Meditations-App bietet und warum grade eine App mehr Achtsamkeit in unser Leben bringen soll, hört ihr hier.

Unser Smartphone kann uns manchmal echt in den Wahnsinn treiben. Jeden Tag werden wir mit Mails, Nachrichten, Anrufen und Informationen überflutet. Das Smartphone kann aber gleichzeitig mehr Achtsamkeit in unser Leben bringen - meint Manuel Ronnefeldt. Im Gespräch mit ihm als einer der beiden Entwickler der Achtsamkeits-App 7Mind, erfahren wir, was mit der App alles möglich ist.

[00:09] Das Motto der App 7Mind heißt ja "Bewusster und entspannter leben". Wie funktioniert das mit einer App?

Manuel Ronnefeldt: "Wir versuchen, mit 7Mind einen sehr (...) niederschwelligen, sehr einfachen Zugang zum Thema Meditation und Achtsamkeit zu bieten. (...) Ich habe die App mit einem damaligen Kommilitonen, dem Jonas, aus der Uni heraus gegründet, weil uns aufgefallen ist (...), dass das gar nicht so einfach ist, das in seinen Alltag galant zu integrieren, wenn man sich das nicht wirklich vornimmt. Und da war eigentlich so die (...) Idee geboren, zwei Sachen zu tun. Zum einen mit sieben- bis zehnminütigen Übungen etwas auf dem Smartphone zu schaffen, was einem die Ausrede nimmt, "dafür habe ich keine Zeit und ich kann das nicht". Weil einer angeleiteten Meditation auf einer App zu folgen, das kann jeder. Und zweitens haben wir uns Mühe gegeben, die Meditation so weltlich und so unesoterisch wie möglich (...) zu kreieren."

[2:35] Handys können ja ziemlich ablenken und Stress auslösen. Wieso also eine Meditations-App, und kein Journal oder Film?

Manuel Ronnefeldt: "(...) Wir haben (...) festgestellt, dass das Smartphone, obwohl das eigentlich paradox ist, obwohl das ein Quell der Zestreuung und der Ablenkung ist, ist es doch eigentlich optimal. Weil es jeder von uns immer dabei hat. (...) Und dann haben wir gedacht, naja, vielleicht ist das Smartphone nicht einfach nur negativ, (...) sondern wir können das ja auch für uns so ein bisschen umändern. (...) Also ich kann mein Smartphone auch in die Schranken weisen und es beispielsweise mehrmals am Tag dazu nutzen (...), in mich zu gehen. (...) Und dass man quasi einen Achtsamkeitslehrer, einen Meditationstrainer, somit immer mit sich herumführen kann (...), das sehen wir als so großen Vorteil, der es den Leuten eben ermöglicht, relativ mühelos Achtsamkeit und Ruhe mehr in ihren wahrscheinlich sehr hektischen Alltag zu integrieren. (...)"

[6:42] Wieso ist Bewusstsein und Achtsamkeit wichtig?

Manuel Ronnefeldt: "(...) Wahrscheinlich wird jeder Momente (...) in seinem Leben kennen, in denen er nicht achtsam ist. In denen man einfach sich gewissen Gedanken, gewissen Emotionen (...) hingibt. Und das kann in euphorischen, in sehr guten Tagen (...) total schön sein. (...) Wenn man allerdings, und da ging`s glaub ich vielen [so], grade jetzt im Winter (...) während der Lockdowns, da kann sowas auch ganz schön auf die Stimmung drücken. Und dann kann es hilfreich [sein], achtsam zu sein. Sich von den Emotionen (...) nicht übermannen zu lassen, sondern (...) weiterhin präsent zu sein. (...)"

Das ganze Interview mit Manuel Ronnefeldt könnt ihr euch hier anhören:

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