King Woman | Doom-Metal, Shoegaze
San Francisco (CA), USA

In der Musik von KING WOMAN vermischt Kris Esfandiari ("Dalmatian", "Miserable", "NGHTCRWLR" und "Sugar High") verschiedene Einflüsse. Das Resultat ist ein energetischer und atmosphärischer Mix aus Drone, Shoegaze, Doom- sowie Postmetal, der in seiner Intensität an Chelsea Wolfe erinnert, so Visions über das aktuelle Album „Celestial Blues“.

Gemeinsam mit Schlagzeuger Joey Raygoza und Gitarrist/Bassist Peter Arensdorf ist aus dem einstigen Soloprojekt Esfandiaris längst eine gestandene Band geworden, die sich mit neuen Einflüssen kontinuierlich weiterentwickelt und mit den bisher veröffentlichten beiden Alben weltweit für Aufsehen gesorgt hat.

Kristina Esfandiari wuchs als Kind eines iranischen Vaters und einer serbischen Mutter im kalifornischen Sacramento auf. Auch wenn sie bereits 2009 mit dem Songwriting für ihre erste Single begann, sang sie von 2012 bis 2013 in der Shoegaze-Band "Whirr". Erst 2014 debütierte sie unter dem Namen KING WOMAN mit der Doppelsingle „Dove / Fond Affections“ und ließ nach einem Signing bei The Flenser 2015 ihre EP „Doubt“ folgen. Auf jener EP präsentierte Esfandiari einen mitreißenden Sound, der KING WOMANs musikalische Idee auf einem Song wie „Burn“ mit melodischen Postmetal-Gitarrenwänden und ihren verwaschenen Vocals prägnant porträtiert.

Nach einer Session bei Audiotree Live im Jahr 2016 unterschrieben KING WOMAN – mittlerweile zu einer Band geworden – bei Relapse Records und ließen 2017 ihr Debütalbum „Created in the Image of Suffering“ folgen, auf dem der Song „Hierophant“ zu einem Fan-Favoriten wurde. Es dauerte bis 2021 ehe KING WOMAN ihr zweites Album veröffentlichten. „Celestial Blues“ entstand im Dezember 2019 im kalifornischen Oakland und wurde vom Grammy-nominierten Producer Jack Shirley (Deafheaven, Amenra, Oathbreaker) produziert. Über die Drone- und Doom-Wurzeln der Band hinaus hat sich der Sound von KING WOMAN auf der Platte zu einer noch reiferen Version entwickelt. „Celestial Blues“ überzeugt mit abwechslungsreicher Dynamik („Morning Star“), atmosphärischem Postmetal („Golgotha“ & „Psychic Wound“), brachialem Sludge („Boghz“) und einem stimmigen Gesamtkonzept, das auf John Miltons Gedicht „Paradise Lost“ basiert. (Quelle: Veranstalter*in)

Präsentiert von: CURT