The Callous Daoboys | Mathcore, Nu Metal
Atlanta (GA), USA

THE CALLOUS DAOBOYS arbeiten seit Jahren daran, die Regeln der Metal-Welt zu sprengen und die Formeln des Mathcore weiter zu verkomplizieren: Nichts für Puristen – die sechsköpfige Band nennt sich treffend „madness machine“.

Auch Kritiker*innen sind sich einig, dass niemand Chaos so präzise kontrolliert wie sie. Mit ihrem aktuellen Album „I Don’t Want to See You in Heaven“, das Mathcore, Nu-Metal, Emo, Prog und Pop-Hooks zerlegt, kommen die aus Atlanta stammenden Daoboys Anfang Februar 2026 nach Deutschland und präsentieren live ihre neueste „declaration of complete madness“.

Bandleader Carson Pace beschrieb das im Mai 2025 erschienene Album als „Museum des Scheiterns“ – ein wildes Heavy-Fusion-Spektrum, das noch größer ausfällt als zuvor. Dieses „Museum“ haben die sechs Musikerinnen inzwischen in eine ekstatische Wanderausstellung verwandelt, die Aufmerksamkeitsspannen herausfordert und kollektives Ausrasten zelebriert.

Wie ihr Name – ein Spoonerismus der „Dallas Cowboys“ – auf Verschiebungen basiert, so wechselte auch die Besetzung nach den ersten beiden EPs (2016/17). Mit „Die on Mars“ (2019) folgte das Debüt, auf „Celebrity Therapist“ (2022) dann das aktuelle „I Don’t Want to See You in Heaven“, das 2025 sogar die US-Top-40 aufmischte.

Konnte man sie vorher noch grob zwischen Nu-Metal, Emo und Mathcore verorten (zu ihren Einflüssen zählen u.a. Korn, The Dillinger Escape Plan, Linkin Park sowie System of a Down), avancierten sie spätestens mit dem neuen Longplayer zum ultimativen Endgegner für Metal-Puristen. (Quelle: Veranstaltende)

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