Theatron 2026

| CoreChaos Showcase
Die Feierwerk-Wochen auf der Seebühne im Olympiapark

2020 als Münchner Musikblog gestartet, entwickelte sich CoreChaos schnell zu mehr: einem DIY-Kollektiv, das Konzerte veranstaltet, um die Lücke zu füllen, die es im kulturellen Leben der Stadt wahrnahm.

Ausgehend von Screamo hat sich das Programm weit aufgefächert - von Folk über Noise bis hin zu Dancemusic: düster und sinnlich, radikal im Ausdruck, roh und zugleich raffiniert, wie es das Kollektiv selbst beschreibt. Verwurzelt in den Werten des DC-(Post-)Hardcore arbeitet CoreChaos mit einem „Pay-what-you-can“-Ticketsystem, das auf Solidarität basiert: Wer es sich leisten kann, zahlt entsprechend.

Von den Grundpfeilern der Münchner DIY-Szene wie dem Kafe Marat und dem Kafe Kult bis hin zu zahlreichen Veranstaltungen in der Milla oder auf der Tanzfläche des Blitz Clubs hat sich das Kollektiv einen festen Platz erarbeitet.

Ihr Ziel ist es, Räume für Emotion, Verbindung und die Kraft kultureller Katharsis zu schaffen, whether that’s screaming, dancing, or staring at the ceiling.

 

Das Kinn | Alternative, Electro, Wave
Deutschland

Mit seinem ersten Full Length Album "Ruinenkampf" auf dem Hamburger Qualitätslabel Bureau B begibt sich DAS KINN auf einen musikalischen Parforceritt durch die Ruinen unserer Zeit.

Mittels Kickbox-Phonetik und Elektronik-Armada führt es uns durch eindringliche Klanglandschaften irgendwo zwischen DAF, den Kosmischen Kurieren und Frankfurter Bahnhofsviertel. Beats auf Anschlag. Knochen klappern. Die Orgel leiert. Warme Synthlines, gespielt von kalten Händen. Ein Saxophon sinniert über das Danach. Hymnen für den Abriss. Musik zum feierlichen Untergang.

Seit bald zwei Dekaden schon sendet Klangaktivist Toben Piel in unterschiedlichen Konstellationen Klopfzeichen und Signallaute aus den Katakomben rund um die Frankfurter Bankentürme. Als Teil des Musik-Performance-Duos "Les Trucs", als Mitbetreiber des Tape Labels MMODEMM und mit Arbeiten für Theater und Radio. (Quelle: Künstler*in)

Elektrokohle
Elektrokohle | Postpunk, Noise, Krautrock
Berlin

ELEKTROKOHLE ist ein in Berlin ansässiges Trio, das Postpunk, Noise, Krautrock und DarkSurf zu einem rohen und hypnotischen Sound verbindet, den sie selbst „Cold Punk“ nennen. Entstanden aus der Isolation und den Ängsten der Pandemiezeit, entwickelte sich das Projekt schnell zu einer festen Dreierbesetzung und entfaltete seine volle Kraft vor allem auf der Bühne. Ihre chaotischen und energiegeladenen Live-Auftritte fingen den Geist des Berliner Undergrounds ein und führten zu Konzerten mit Lydia Lunch, "She Wants Revenge", "New Model Army" sowie zu einer Skandinavien-Tour mit Cosey Müller.

Im November 2024 wurde die Band von einer Tragödie erschüttert, als Bassistin Suzan Flag exakt am Tag der Veröffentlichung ihres Debütalbums "Kalt Wie Du Bist" (Oráculo Records) unerwartet verstarb. Das Album, auf dem sie auf allen zehn Tracks zu hören ist, steht sowohl als kraftvolles Debüt als auch als bleibende Hommage an ihren Einfluss. (Quelle: Bandinfo)

Soft Violet
Soft Violet | Alternative, Pop, Synthie-Pop
Armenien/Belgien

SOFT VIOLET ist das Soloprojekt der armenisch-belgischen Künstler*in und Multiinstrumentalist*in Veronica Burnuthian. Mit Drumcomputer, Synthesizern und Effekten erschafft SOFT VIOLET cineastische Klanglandschaften, die elektronische IDM- und Glitchcore-Beats vereinen, geprägt von verzerrten Texturen, dynamischen Rhythmen und melodischen Mustern.

Von ambienten Traumwelten bis hin zu pulsierenden Beats ist der Sound zugleich hypnotisch und anregend. Die Texte werden geflüstert, gesungen und gesprochen – kraftvoll und zugleich sanft – auf Armenisch, Französisch, Englisch und Deutsch. In der Ich-Perspektive vorgetragen, spiegeln sie rohe Emotionen wider und tauchen in Themen wie armenisches Erbe, queere Identität, weibliche sexuelle Freiheit und generationenübergreifende Trauer ein.

Eine introspektive Rêverie für alle Seelen, die nach Wärme und Ekstase suchen. (Quelle: Künstler*in)