Work in Progress

| Finissage

Bei „WORK IN PROGRESS“ von AMIT NAAMANI geht es um das Bedürfnis, stets etwas zu schaffen und über das Schaffen nachzudenken. Auch wenn es nicht unbedingt immer ums Malen oder um das Schaffen von Kunst geht, ist der Impuls doch immer da. Es geht um das ständige Knüpfen neuer Verbindungen im Geist. Es geht um die Last, die Ungewissheit, die Hoffnungen und die Beharrlichkeit, die das Dasein als Künstler*in mit sich bringt. In den Gemälden und Collagen von AMIT NAAMANI geht es darum, eine Absicht zu haben, dankbar zu sein und bald mehr zu entdecken.

Der Fortschritt zeigt sich in Liedern, Büchern, in Worten, die ins Papier gekritzelt sind, und in den Künstler*innen, mit denen AMIT NAAMANI einen ständigen Dialog führe. Liedtexte, Satzfragmente oder Phrasen, die er im Alltag aufschnappe. Sprache steht neben Bildern, beides kann Schönheit in sich tragen. Im Atelier werden diese Worte Teil der Arbeit, manchmal direkt, wenn sich eine Phrase in ein Gemälde einschleicht.

AMIT NAAMANIs Arbeit ist eine Auseinandersetzung mit leerem Raum, dem Unvollendeten, dem Dazwischen und rohen Emotionen. Der Fortschritt oder Prozess des Denkens und Schaffens ist ebenso wichtig wie die fertigen Gemälde. Abstrakte Markierungen, roh und sogar „hässlich“, koexistieren mit zarten Bildern und schaffen Landkarten oder neue Konfigurationen. Ein blauer Vogel, eine Blume oder historische Ereignisse können neben einem Schädel oder einem Sensenmann erscheinen. In dieser Spannung, dem Wilden mit dem Zarten, dem Chaotischen mit dem Geordneten, finde ich Schönheit.
Wenn all diese Elemente zusammenkommen, entsteht ein Porträt seines Denkprozesses und seiner Inspirationsquellen. Dieses Gleichgewicht zwischen Chaos und Kontrolle, Spontaneität und Ordnung bildet den Kern seiner Arbeit.

In seinem Prozess hält AMIT NAAMANI Kunstbücher als Referenz um sich herum offen, damit Bilder, Worte und Gedankenfragmente ganz natürlich in das Werk einfließen können. Es ist ein zirkulärer Prozess des Schaffens, Löschens und Dokumentierens, eine Art visuelles Tagebuch. Jede Kritzelei, jede Linie und jedes Wort ist an einen bestimmten Moment in der Zeit gebunden.

Diese Arbeit taucht tief in sein privates Archiv ein und präsentiert zwei neue Serien von Gemälden und Collagen auf Papier neben Tagebüchern und Skizzenbüchern aus den letzten 10 Jahren. Die Gemälde wirken oft wie erweiterte Skizzenbuchseiten, vielschichtig und facettenreich.

Vernissage:

Donnerstag, 02.07.2026 | ab 17:00 Uhr

Finissage:

Donnerstag, 30.07.2026 | ab 17:00 Uhr

Weitere Öffnungszeiten:

Mittwoch, 08.07.2026 | 16:00 - 20:00 Uhr

Donnerstag, 09.07.2026 | 16:00 - 20:00 Uhr

Freitag, 10.07.2026 | 16:00 - 20:00 Uhr

Samstag, 11.07.2026 | 14:00 - 18:00 Uhr

Mittwoch, 15.07.2026 | 16:00 - 20:00 Uhr

Donnerstag, 16.07.2026 | 16:00 - 20:00 Uhr

Freitag, 17.07.2026 | 16:00 - 20:00 Uhr

Samstag, 18.07.2026 | 14:00 - 18:00 Uhr

Mittwoch, 22.07.2026 | 16:00 - 20:00 Uhr

Donnerstag, 23.07.2026 | 16:00 - 20:00 Uhr

Freitag, 24.07.2026 | 16:00 - 20:00 Uhr

Samstag, 25.07.2026 | 14:00 - 18:00 Uhr

Mittwoch, 29.07.2026 | 16:00 - 20:00 Uhr

Präsentiert von: Mucbook