La Boum! 2026
Liebste Gang, wir müssen die „La Boum! Tour 2026“ aus familiären Gründen verschieben.
Diese Entscheidung fällt uns alles andere als leicht. Wir haben Monate auf diese Konzerte hingefiebert, Pläne geschmiedet und uns auf euch gefreut. So sehr uns das schmerzt, wissen wir, dass es die richtige Entscheidung ist. Denn wenn man mitten in der geplanten Tour Papa wird, kann man nicht gleichzeitig weg sein. Danke für euer Verständnis und eure Geduld.
Wir holen das Ganze im Frühling 2027 nach! Mit der vollen Power, die ein jeder Mofa-Abend verdient, werden wir 12 unvergessliche Knaller-Konzerte feiern. LA BOUM eben. Unsere Tour-Vorfreude-Zündschnur brennt weiterhin lichterloh und wir sind voll geladen mit neuen Songs!
Tickets behalten ihre Gültigkeit, die neuen Termine liegen ebenfalls alle an Wochenenden.
Wir freuen uns auf euch und das, was da noch so kommt.
Sascha, Rotscher, Taste, Tommy, Michi
PS: Unser traditionelles Jahresabschlusskonzert findet wie geplant statt (19.12.2026 Hannover) und ist somit die einzige ALEX MOFA GANG Headline Clubshow in diesem Jahr.
Die ALEX MOFA GANG ist eine dieser seltenen Gruppen, die ihren eigenen Mythos nie künstlich aufblasen mussten. Ihre Geschichte beginnt 2012 in Berlin, irgendwo zwischen stickigen Proberäumen und schlecht bezahlten Technikjobs, die die späteren Bandmitglieder damals noch voneinander trennten.
Aus ersten Demos von Sänger und Texter Sascha Hörold entstand ein Debütalbum, das mehr versprach, als sein selbstironischer Titel „Die Reise zum Mittelmaß der Erde“ vermuten ließ. Heute, zwölf Jahre später, ist die Band noch immer unterwegs – nur die Richtung hat sich verändert. Wo früher jugendlicher Überschwang dominierte, liegt nun ein feiner Schleier aus Ernsthaftigkeit, Reflexion und gesellschaftlichem Zweifel über der Musik.
Ihr neues Album „Euphorie am Abgrund“ wirkt wie ein Brennglas in eine Zeit, die selbst hartgesottene Optimisten ins Grübeln bringt. Die Band spricht offen über Ohnmacht, über politische Verschiebungen, über verinnerlichte Muster, die man erst erkennt, wenn man sich ihnen schmerzhaft stellt. Es sind Lieder, die nicht behaupten, Antworten zu kennen – aber den Mut haben, Fragen auszuhalten. Und genau darin zeigt sich die Reife einer Band, die gelernt hat, dass Fortschritt ohne Selbstkritik unmöglich ist.
Doch wer die ALEX MOFA GANG nur auf ihre inhaltliche Schwere reduziert, verkennt ihren Kern. Denn die eigentliche Energie dieser fünf Musiker entlädt sich nicht im Studio, sondern auf der Bühne. Live sind sie weniger Chronisten einer dunklen Gegenwart als Katalysatoren einer selten gewordenen Form von Gemeinschaft.
Ihre Konzerte gleichen Verdichtungsräumen, in denen Tanzschweiß, Euphorie und Widerspruch sich nicht ausschließen, sondern gegenseitig verstärken. Vielleicht ist es genau diese Spannung, die „La Boum! 2026“ zum passenden Titel für die kommende Tour macht: ein Versprechen, dass selbst am Rand des Abgrunds noch Funken fliegen können. (Quelle: Booking Agentur)