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Finanziell für das Alter vorsorgen - so geht's

Erstellt von Lea Blassmann

In der Rente einfach entspannen? Das geht nur mit den nötigen finanziellen Mitteln. Hier erfahrt ihr mehr dazu.

Mit Dingen wie der finanziellen Altersvorsorge setzen sich Einige erst dann auseinander, wenn es so weit ist. Kurz vor der Rente. Denn als junge*r Erwachsene*r scheint die noch weit weg zu sein. Dabei kann es sich aber finanziell lohnen, sich schon früher damit zu beschäftigen. Das hat Redakteurin Lea gemacht. Denn es gibt außer der gesetzlichen Rentenversicherung noch weitere Möglichkeiten, finanziell für das Alter vorzusorgen. Dazu hat sie mit Caroline Knebel gesprochen. Sie arbeitet als Doktorandin am Leibniz-Zentrum für europäische Wirtschaftsforschung. Die Kurzversion von Leas Erkenntnissen hört ihr hier: 

Auf Social Media ist das Thema der finanziellen Altersvorsorge immer mehr zu finden. So gibt es mittlerweile auf Instagram, TikTok oder YouTube einige Videos und Beiträge, die über verschiedene Möglichkeiten informieren und aufklären sollen. Aber warum ist es gerade jetzt wichtiger geworden, sich mit dem Thema zu beschäftigen und sich Gedanken dazu zu machen?
Caroline Knebel: (00:42) "Es ist so, dass wegen der Alterung der Gesellschaft unsere gesetzliche Rente immer mehr unter Druck gerät. Das liegt daran, dass die gesetzliche Rente im Umlagesystem organisiert ist. Das heißt, zu jedem Zeitpunkt zahlen die jungen Leute die Renten der Alten. Es ist also nie Geld in der Kasse, das wird direkt weiter gegeben. Wenn jetzt die Gesellschaft aber immer älter wird, müssen, vereinfacht gesagt, weniger junge Leute die Rente für immer mehr alte Menschen bezahlen." 
Um im Alter genug Rücklagen zu haben, gibt es verschiedene Möglichkeiten, auch privat vorzusorgen. Caroline Knebel kennt einige der Optionen. Denn es gibt nicht nur die gesetzliche Rentenversicherung.
Caroline Knebel (02:44) "Alternativ kann man auch selber investieren. Beispielsweise in Aktien, Aktienfonds oder ETFs. Aber hier sollte man sich unbedingt über mögliche Risiken und auch die Kosten der verschiedenen Alternativen informieren." 
Auch hier ist aber Vorsicht geboten. Abgesehen von den Risiken, die man beim Investieren in Kauf nimmt, muss man online noch Weiteres beachten. Denn nicht alle Angebote und Invetitionsmöglichkeiten sind seriös.
Caroline Knebel: (07:02) "Die angeblichen Anbieter ködern mit lukrativen Anlagegeschäften und locken auch mit hohen Gewinnen, die sich nicht realisieren lassen später. Deswegen sollte man sich immer gut informieren und auch Produkte vergleichen. Eine Anlaufstelle ist hier die Verbraucherzentrale. Sie stellen auf ihrer Webseite ausführliches Infomaterial kostenlos zur Verfügung."

Im Interview hat Caroline Knebel noch weitere Infos und Tipps für Interessierte. Das ganze Gespräch könnt ihr euch hier anhören: 

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