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Finanztipps für Frauen

Erstellt von Mila Westphal

Was gibt es zu beachten? Saskia Weck von herMoney klärt auf.

Die eigenen Finanzen selbst in die Hand nehmen. Das sollte jede und jeder tun. Das Problem: Vor allem "jede" tut es nicht oft genug. Zum Beispiel, weil Frauen ihr Geld eher sparen als es zu investieren. Und dann werden sie in vielen Bereichen auch benachteiligt. Sie bekommen zum Beispiel weniger Gehalt. Und müssen sich deswegen im Alter auch mit einer kleineren Rente begnügen. Das alles soll schleunigst ein Ende haben. Deswegen gibt es herMoney. Das ist ein Finanzportal für Frauen. Es will erreichen, dass Frauen finanziell uabhängig werden. Saskia Weck arbeitet bei herMoney. Sie erkärt, wie die Unabhängigkeit erreicht werden kann.

Saskia Weck [0:55]: "Wir kämpfen aktiv dafür, dass jede Frau ein selbstbestimmtes und gleichberechtigtes Leben führen kann. Und das geht am besten (...) durch Aufklärung durch unsere Expert*innen. Wir zeigen Frauen durch Artikel, Podcasts, Webinare, über Social Media und die herMoney-Academy auf, wie sie finanzielle Unabhängigkeit erreichen können. Dazu stellen wir ihnen kostenloses Wissen zur Verfügung und empowern sie durch den persönlichen Austausch sowie Coachings."

Und das ist dringend nötig. Denn Nachholbedarf gibt es in fast allen Bereichen. Saskia Weck kann einige Gründe nennen, woran das liegt.

Saskia Weck [2:19]: "Also zum Einen achten vor allem junge Frauen bei der Jobauswahl nicht so wirklich auf Einkommensperspektiven. Und sie verzichten zugunsten der Familie auch immer noch auf ihre Karriere. Und außerdem werden sie auch schlechter bezahlt als Männer und das oft für denselben Job. (...) Ja und (...) sie trauen sich nicht an die Börse, setzen auch in Zeiten von Niedrigzinsen auf das Sparbuch. Damit machen sie ja wirklich reale Verluste. Sie trauen sich auch nicht zu gründen und sie verhandeln ihr Gehalt auch oft ziemlich schlecht bis gar nicht."

Die Lohnlücke zwischen Frauen und Männern zeigt bildlich der Equal Pay Day. Der war 2022 am 7. März. Er steht für den Tag bis zu dem Frauen umsonst gearbeitet haben, während Männer schon siet dem 1. Januar für ihre Arbeit bezahlt werden. Also 66 Tage lang. Zeit, dass sich endlich was daran ändert und Frauen finanziell unabhängig werden. herMoney glaubt, dass dafür fünf Schritte gegangen werden müssen. 

Saskia Weck [7:05]: "Schritt eins wär' sozusagen, die Existenzrisiken abzusichern. Dazu gehören dann die richtigen Versicherungen für jede Lebensphase. (...) Im zweiten Schritt sollte man Schulden abbauen. (...) Im dritten Schritt sollte ein Notgroschen abgezweigt werden. (...) Im vierten Schritt solltest du deine Altersvorsorgung optimieren. (...) Ja, wenn jetzt die Pflicht absolviert ist, die ersten vier Schritte also gegangen worden sind, folgt die Kür: Der langfristige Vermögensaufbau. (...) Wir denken eben, dass es sich vor allem für junge Frauen anbietet, an die Börse zu gehen und zu investieren."

Da zahlt es sich vor allem wegen des Zinseszins-Effekts aus, früh anzufangen. Selbst, wenn am Anfang noch nicht so viel Geld zum Anlegen übrig ist. Weitere Erklärungen dazu und mehr über herMoney erfahrt ihr im ganzen Interview: 
 

 

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